Festumzug nimmt Gestalt an

Prignitz soll sich auf zwei Kilometern beim Brandenburg-Tag präsentieren / Auch auf dem Wasser soll einiges geboten werden

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26. März 2018, 09:40 Uhr

Bald beginnt die heiße Planungsphase für den Festumzug beim Brandenburg-Tag. „Im April, Mai wird es ernster“, sagt Jürgen Schmidt mit einem Augenzwinkern. Trotzdem laufen die Vorbereitungen schon seit Wochen auf Hochtouren. Gemeinsam mit Steffen Tonello von der Stadtverwaltung ist der 65-Jährige für das Konzept und die Organisation des Umzugs verantwortlich.

„Wir haben zwischen 40 und 50 Anfragen an Kommunen, Vereine und Verbände rausgeschickt, ob sie bei unserem Festumzug mitmachen wollen. Von etwa 15 haben wir bisher verbindliche Zusagen“, berichtet Jürgen Schmidt. Auch Musikgruppen sollen in dem Umzug zu finden sein. „Wir haben eine Gruppe aus Berlin dabei. Die machen ziemlich extravagante Sachen“, blickt Schmidt voraus. Außerdem sind der Fanfarenzug Putlitz und der Spielmannszug Perleberg fest eingeplant. „Wir haben auch gute Kontakte zu den Prignitzer Kommunen. Perleberg wird sich ebenso präsentieren wie Karstädt. Damit ist der Regionale Wachstumskern vertreten.“ An der Spitze des Zuges sollen die Stadtmaskottchen die Zuschauer am Straßenrand begrüßen. Die Stadt Wittstock wolle mit zwei Bildern den Umzug bereichern – einmal mit einem Landesgartenschau-Motiv und einmal mit einem Stadt-Bild. Hinzu kommen unter anderem die Wittenberger Schützengilde oder auch die Tanzschule Schier-Rösel. „Und wir werden auch einige Oldtimer präsentieren. Klar, dass da der Fridolin nicht fehlen darf. Er bildet den Abschluss des Umzugs“, so Jürgen Schmidt, der davon ausgeht, dass der Zug etwa zwei Kilometer lang sein und etwa zwei Stunden dauern wird.

Startpunkt soll die Ecke Karl-Marx-/Bahnstraße sein. Von dort geht es weiter über die Bahnstraße in die Hafenstraße zur Bad Wilsnacker Straße, wo der Umzug an der Alten Ölmühle enden soll.

Eine große Herausforderung ist dieser Veranstaltungspunkt, weil er vorher nicht geübt werden kann. „Deswegen kommt es auf exakte Absprachen an. Wir planen mit etwa 1000 Teilnehmern mit 30 bis 35 Bildern. Für jedes wird es einen Verantwortlichen geben, der aufpasst, dass alle zusammen bleiben und keine Lücken innerhalb des Umzugs entstehen, in die die Zuschauer dann vielleicht hineinströmen. Außerdem wird es zu jedem Bild ein Schild mit einer kurzen Erklärung geben“, so Jürgen Schmidt, der im Jahr 2007 schon für den Umzug in Osterburg beim Sachsen-Anhalt-Tag verantwortlich zeichnete sowie beim Umzug 700 Jahre Ersterwähnung von Wittenberge. Schmidt betont, dass es dieses Jahr kein eigenständiges Stadt- und Hafenfest geben wird. „Wir bündeln alle Kräfte und feiern den Brandenburg-Tag.“

Nicht nur an Land soll am 25. und 26. August einiges geboten werden, sondern auch auf dem Wasser – getreu dem Motto „Leinen los zum Landesfest“. „Wir organisieren einen Boots- und einen Kanukorso“, fasst Lutz Lange, Geschäftsführer der Genesis GmbH, zusammen. Die Firma ist der „Partner der Stadt auf dem Wasser“, wie es Lutz Lange ausdrückt. Mit Wittenberger Wassersportlern habe es schon Treffen gegeben, auch der Schnackenburger Bootsverein ist mit von der Partie. „Und wir wünschen uns noch weitere Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.“ 30 Sportboote sollen sich mindestens auf der Elbe versammeln. Dazu kommen noch Kanus und Drachenboote. „Und wir bieten auch Stand-Up-Paddeln und Wasserpolo an“, blickt Lutz Lange voraus.

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