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Der Prignitzer

12. Dezember 2017 | 20:39 Uhr

Festspiele mit neuem Motto

vom

svz.de von
erstellt am 22.Aug.2013 | 06:08 Uhr

Wittenberge | Die 14. Elblandfestspiele sind gerade fünf Wochen Geschichte, da trocknet bereits die Tinte auf den ersten Künstlerverträgen für das kommende Jahr. "Wir können auf jeden Fall verraten, dass Anna und Erkan Aki, die 2012 kurzfristig wegen einer Konzertreise durch Asien absagen mussten, 2014 dabei sein werden", gab Bodo Rückschlag, geschäftsführender Vizepräsident der Gesellschaft Elblandfestspiele, gestern auf einer Pressekonferenz bekannt. Mit den anderen Namen wolle sich der Verein noch zurückhalten, bis die Verträge wirklich fest sind. In jedem Fall werde es einen interessanten Stargast geben, hieß es.

Für Überraschung sorgte indes eine andere Information. Das Motto "Glanzlichter der Filmmusik", das auf den Infoflyern zu lesen war, die bereits am diesjährigen Veranstaltungswochenende verteilt worden waren, hat sich noch einmal geändert. So werden die Festspiele 2014 unter dem Motto "Chaplin, Charme und Traummusik" stattfinden, wenngleich das Kernthema Filmmusik bleibt. "Wir haben in den letzten drei Wochen intensiv mit dem Filmorchester Babelsberg und dem rbb über das Programm und die Inhalte diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass das Motto konkreter werden muss", erklärte Rückschlag die ungewöhnliche Umbenennungsaktion. Mit dem neuen Motto werde vor allem Charlie Chaplin in seiner weniger bekannten Rolle als Filmkomponist gewürdigt, weiterhin stehen Melodien aus UFA-, DEFA- und Hollywoodfilmen sowie Klassiker aus Operette und Musical auf dem Programm.

Mit dem Kartenvorverkauf kann der Festspielverein bislang zufrieden sein, rund 1400 Tickets sind bereits weg. "Das zeigt, welche Anziehungskraft die Veranstaltung insgesamt hat, denn die Käufer wissen ja noch gar nicht, wer überhaupt auf der Bühne steht", so Rückschlag.

Simone Albers vom Kultur- und Tourismusbetrieb spricht ebenfalls von einem guten Anlauf der Buchungen, wobei hier vor allem Pauschalangebote, die den Besuch der Festspiele mit Übernachtungen in den sieben Partnerhotels und Ausflügen kombinieren, sehr stark nachgefragt werden. "Die mehrjährige Zusammenarbeit mit dem Festspielverein zahlt sich aus und ermöglicht es uns inzwischen, auch ganz individuelle Kundenwünsche zu berücksichtigen und den Besuchern ein perfekt auf sie zugeschnittenes Wochenende zu organisieren", so Albers.

Für die überregionale Bewerbung der Festspiele sorgt der Kulturbetrieb auf verschiedenen Touristikmessen. Neben Leipzig und Magdeburg werden die Angebote im Januar erstmals auf einer Messe in Wolfsburg präsentiert. "Einerseits liegt Wolfsburg nicht weit weg von uns, andererseits geben die Wolfsburger laut Statistik deutlich mehr für ihre Urlaubsreisen aus als die Menschen aus anderen Regionen", sagt Simone Albers. Deshalb wolle man dort um Kunden werben. Auf Messebesuche in Halle und Rostock werde man indes verzichten.

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