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Der Prignitzer

11. Dezember 2017 | 14:25 Uhr

Festplatz soll sich mausern

vom

svz.de von
erstellt am 08.Aug.2013 | 05:22 Uhr

Perleberg | Ansehnlicher und geordneter soll er werden, der Festplatz an der Quitzower Straße. Darüber waren sich die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses bei ihrem Ortstermin am Dienstagnachmittag einig. Diskutiert wird über die genaue Gestaltung und die Zukunft des Platzes indes schon länger. Die Vorstellungen waren recht unterschiedlich, reichten bis hin zu einer Nutzung des Areals als eine Art Sportplatz für die Allgemeinheit - der dann jedoch enorme Herstellungs- und Pflegekosten verursachen würde. Auch das Vorhalten der günstig gelegenen Fläche als mögliches Gebiet für die Eigenheimbebauung wurde verworfen. Das ginge nicht, weil der Boden belastet sei, warf Klaus Röpke (SPD) bei der Diskussion in die Runde.

Wichtig sei, so Bauamtsleiter Hagen Boddin, dass man einen Teil der Fläche weiterhin robust nutzen könne, wenn ein Zirkus oder Rummel seine Zelte hier aufschlägt und dass speziell dieses Gebiet pflegeleicht sei.

Hier einen weiteren Sportplatz zu errichten, lehnte die Mehrheit der Anwesenden ab. Udo Becker (CDU) merkte in diesem Zusammenhang an, dass es in der Stadt und der waldreichen Umgebung genügend Laufstrecken für Freizeitsportler gebe. Ob also der Bedarf vorhanden sei, hier ein weiteres Gebiet aufwändig herzurichten, stelle sich seiner Meinung nach fraglich dar. "Der Platz sollte, meiner Ansicht nach, einfach geordnet, gemäht und gepflegt werden", ergänzte Becker.

Stadtplanerin Sandra Saffran und Hagen Boddin warfen bezüglich der Fläche an der Quitzower Straße einen weiteren Gedanken ein: Sollte der Verkehrsgarten von seinem jetzigen Domizil in der Hamburger Straße weichen müssen - und diese Entscheidung steht an - könnte man ihn auf einem Teil des Festplatzes ansiedeln. Allerdings, so Sandra Saffran, gebe es bislang weder eine konkrete Anfrage der Verkehrswacht Prignitz e. V., die die Einrichtung betreibt, noch eine entsprechende Zuarbeit, die man für eine Überplanung des Geländes aber benötigen würde.

Die Ausschussmitglieder votierten für eine entsprechende Funktionsplanung, mit Hilfe derer die Wegeführung auf dem Areal sortiert werden soll, mit der man genau festlegt, wofür welche Teilfläche genutzt wird und wie man den Festplatz an der Quitzower Straße ansprechend gestaltet. Ebenso wie die Funktionsplanung werde die Stadt auch die Beräumung und Herrichtung des an den Platz in Richtung Hopfenstraße angrenzenden, von einer doppelten Baumreihe gesäumten Geh- und Radweges vornehmen, versprach Sandra Saffran. Momentan sei der Weg völlig zugewachsen und als Freizeitfläche weder erkennbar noch nutzbar.

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