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Der Prignitzer

20. November 2017 | 05:08 Uhr

Festnetz tot: Vodafone forscht

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Perlebergerin froh, dass durch „Prignitzer“ Bewegung in Angelegenheit kommt

von
erstellt am 12.Aug.2014 | 13:43 Uhr

„Tut, tut, tut – unter dieser Nummer kein Anschluss.“ Ganz stimmt das zwar nicht, fügt Heidi Reppert an, doch sie fühlt sich seit etlichen Tagen von der Außenwelt abgeschnitten. Der Grund: Seit dem 3. August sind sie und ihr Mann telefonisch über Festnetz nicht mehr zu erreichen. Alle Nachfragen beim Anbieter Vodafone befriedigten sie nicht, denn als Antwort bekam sie immer wieder zu hören, man finde die Ursache nicht. Derweil hatte unsere Leserin sich schon eine Rufumleitung aufs Handy schalten lassen. „Das kostet aber alles extra was.“

Einige Tage nahm Heidi Reppert das dennoch in Kauf, hoffte, dass man den Fehler relativ schnell finde und dann auch behebt. Da sich aber anscheinend nichts tat, wandte sie sich an den „Prignitzer“. Wir begaben uns umgehend in die Spur, fragten nach bei der Pressestelle von Vodafone.

Und die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Das Zusammenspiel von Festnetzanlage und den sogenannten Übergabepunkten funktioniere hier augenscheinlich nicht, so Volker Petendorf, Pressesprecher bei Vodafone. Damit die Familie dennoch über die gewohnte Festnetznummer erreichbar ist, wurde eine Rufumleitung eingerichtet. Die Kosten dafür, wie auch für mögliche höhere Mobilfunkkosten, die in diesem Zeitraum anfallen, übernehme natürlich das Unternehmen, so Volker Petendorf. Derweil sollten gestern Techniker an Ort und Stelle dem Fehler auf den Grund gehen. Dieser könne in der Anlage aber eben auch in der Leitung oder dem Übergabeport liegen. Die Wahrscheinlichkeit sei jedoch hoch, dass es der Port sei. Der werde dann entsprechend neu eingestellt, so der Pressesprecher.

Erst wenn die normale Festnetzleitung wieder stabil funktioniere, werde die Rufumleitung herausgenommen, sicherte er zu. In der Zeit bis dahin habe die Familie eine feste Ansprechpartnerin im Unternehmen, die sie auch bis zum Ende der Reparatur begleiten werde. Man habe mit den Repperts gesprochen und sie über alles auch informiert.

„Das stimmt“, bestätigt Heidi Reppert und ist sichtlich froh, dass sich nun endlich doch was zu bewegen scheint, wie sie sagt, auch wenn sie gestern noch keinen Techniker zu Gesicht bekommen hat.


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