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Perleberg-Festival : Festival: feiner + kleiner = Erfolg?

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Veranstalter und Sponsoren modifizierten Termin und Konzept für 18. Auflage des Perleberg-Festivals

von
erstellt am 28.Mai.2015 | 12:00 Uhr

Die Organisatoren und Unterstützer des Perleberg-Festivals erhoffen sich viel vom neuen Termin und dem umgestrickten Konzept für das Event. Konzentriert auf einen Tag – den 13. Juni – und drei Spielorte – die Innenhöfe des Stadt- und Regionalmuseums, des Gymnasiums sowie der Parchimer Hof – werde zwar an Quantität, keineswegs aber an Qualität gespart, so Dr. Uwe Steuer vom Freundeskreis des Festivals, gestern in einem Pressegespräch. Im Gegenteil: Mit der Blues-Rock-Band Engerling sowie Schauspieler Stefan Jürgens (Soko Wien) nebst Band sind ebenso namhafte wie gutklassige Künstler am Werk. Das Spektrum an Rock-, Folk- und Weltmusik ist, wie immer, weit gespannt, reicht von Klezmer (Bakshish Brass Band) über Funk (YhoFunk Group) bis zu Dixieland (Montagsorchester). Wie in den Vorjahren gibt es am Nachmittag ein Kinderprogramm – das musikalische Märchen „Tingeltu und der Hirtenjunge“ (Gymnasiumshof, ab 16 Uhr).

In den zurückliegenden Jahren litt das Festival unter einem Besucherschwund, u. a. vermutlich wegen zeitgleich und in naher Umgebung stattgefundener Großveranstaltungen, die Gäste im jeweils vierstelligen Bereich anzogen. 570 zahlende Besucher gab es beim Perleberg-Festival 2014, ein Jahr zuvor rund 700, 2012 zählte man rund 800 und 2011 immerhin noch um die 1200 Festival-Gäste. Mit dem 13. Juni, so Uwe Steuer, gehe man terminlichen Dopplungen ähnlicher gelagerter Veranstaltungen aus dem Weg. Die ausgewählten Spielorte seien die schönsten und letztlich auch am besten bespielbaren Höfe in der Stadt. Alle drei gehörten in der Vergangenheit stets zu den Publikumsmagneten. Letztendlich, so Uwe Steuer, sei das Ganze aber ein Versuch. „Wir werden schauen, wie sich das gestaltet.“ Sponsoren, wie die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz als Hauptunterstützer, das Architekturbüro Wieck, der Westprignitzer Reisedienst oder die Kanzleien von Dietmar Vollert und Wolf Quensell halten der Veranstaltung seit Jahren die Treue. „Das Festival wertet die Stadt auf“, so Ronny Löwe von der Volksbank. Wolf Quensell ist quasi einer der größten Abnehmer von Tickets im Vorverkauf, verschenkt sie stets zu Weihnachten an Freunde, Geschäftspartner, Mandanten etc., mit einer stets sehr positiven Resonanz. Christin Bork vom Freundeskreis fasst es so zusammen: „Wenn wir die 1000-Besucher-Marke knacken könnten, wäre das ein positives Signal.“

 

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