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Der Prignitzer

19. November 2017 | 09:54 Uhr

Festival : Festival erfindet sich neu

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Am ersten Septemberwochenende spielen 13 Bands, hinzu gesellen sich Jugendmusikprojekt und Musicalaufführung

von
erstellt am 25.Aug.2014 | 21:00 Uhr

Auch wenn das Perleberg-Festival Ende nächster Woche bereits seine 17. Auflage erfährt, kann man von einer eingefahrenen Veranstaltung nach stets wiederkehrendem Muster nicht sprechen. Denn dieses Jahr erfindet sich das Festival ein kleines bisschen neu, nutzt dabei das Potenzial, das sich aus dem 775. Stadtgeburtstag ergibt und aus dem Engagement musikbegeisterter Perleberger.

Neben dem bekannten Konzertprogramm am Freitagabend und am Sonnabend sowie dem Kinderprogramm gibt es am Samstag im „Deutschen Kaiser“ den Startschuss zum Jugendmusikprojekt „Pop to go“. Hinzu kommt am Sonntag, 7. September, die Aufführung des Musicals „Linie 1“ , ab 15 Uhr in der Rolandhalle, allerdings als gesonderte Veranstaltung, für die auch separat Eintritt zu entrichten ist.

13 Bands bzw. Künstler werden am 5. und 6. September an sechs Spielorten zu erleben sein. Den Auftakt gestalten am Freitagabend auf dem Gymnasiumsgelände (Puschkinstraße) die Wittenberger Band „Flüsterlaut“ sowie die „Kapelle Herrenweide“ aus Hamburg, St. Pauli. Der Sonnabend schließt sich im Wallgebäude mit einem Kinderprogramm ab 16.30 Uhr an. Kooperationspartner hierfür ist die Grundschule „Geschwister Scholl“. Spielorte sind am Sonnabend ab 17 Uhr das Stadt- und Regionalmuseum, das Restaurant „Taverna Mythos“, der Parchimer Hof, der Gymnasiumshof (dieses Jahr Hauptspielort) und der „Deutsche Kaiser“. An Musikrichtungen ist wieder eine bunte Palette vertreten – von Jazz über Rock, Pop, Irish und Scottish Folk, Blues, Deutsch-Rock, Singer und Songwriter. Hauptacts des Sonnabends sind um 20.30 Uhr „Elephant“ und ab 22 Uhr „Lake“ (beide Hamburg).

Beim Projekt „Pop to go“ geht es im Wesentlichen darum, Kinder und Jugendliche im Alter von etwa sieben bis 18 Jahren locker an Musik heranzuführen. Zum Festival gibt es einen Schnupperkurs mit der Band von Dian Petkov aus Pritzwalk, in dem sich die Kinder mit den einzelnen Instrumenten, der Technik und der Atmosphäre eines Auftritts bekannt machen sollen.

Interessierte Kinder und Jugendliche können sich dafür gern noch anmelden, entweder bei Familie Steuer in Perleberg, Am Hohen Ende 17, Tel. 03876 / 789210, E-Mail: ticket@aquamaria-festival.de oder beim Sachgebiet Kultur der Stadtverwaltung im Gebäude der Lotte-Lehmann-Akademie am Großen Markt. Bei beiden Kontakten gibt es auch weiterführende Informationen.

Einen kleinen Wermutstropfen hat das 17. Perleberg-Festival jedoch auch: Wie bereits 2013 gibt es wieder eine Terminüberschneidung mit einer großen Veranstaltung in Wittenberge. Vor einem Jahr war es die Dankeschönparty für die Hochwasserhelfer, dieses Mal ist es die Radeberger Kultnacht an der Elbe, die Samstagabend in der Nachbarstadt stattfindet. „Das ist schon ein bisschen schade. Mit den Kommunen im Umland funktioniert die Abstimmung unterdessen gut. Allerdings gibt es bei den Absprachen mit privaten Veranstaltern – wie in diesem Fall – noch Reserven“, bemerkt Ulrike Ziebell, Sachgebietsleiterin für Kultur in der Stadtverwaltung. Für 2015 soll das auf jeden Fall optimiert werden, wolle man sich also nicht nur auf kommunaler Ebene, sondern auch mit anderen Veranstaltern rechtzeitig kurzschließen. „Um dem zu begegnen, sind wir dieses Mal etwas andere Wege in der Werbung gegangen“, so Ziebell.

Sie weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf den Kartenvorverkauf hin, bei dem man die Wochenendtickets deutlich günstiger bekommt als an der Abendkasse. Karten gibt’s an allen Spielorten sowie in den Stadtinformationen Perleberg, Wittenberge und Pritzwalk.

 

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