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Oldieparty in Wittenberge : Feiern in Sommerlaune

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Etwa 600 Gäste kamen zur Oldieparty ins Kultur- und Festspielhaus / Überraschung kurz nach Mitternacht

von
erstellt am 04.Apr.2016 | 11:00 Uhr

„Sommer, Sonne, Sonnenschein“ waren am Samstagabend im Kultur- und Festspielhaus Programm. Die Kombo „Prignitzfabrik – Die Band“ hatte unter diesem Motto geladen und etwa 600 Gäste waren gekommen, um zu Hits der Beach Boys, Laid Back oder auch Achim Reichel und den Ärzten zu feiern.

Anfangs wurde die Stimmung getrübt durch technische Probleme im Saal. „Die Musik war übersteuert und es klang nicht gut“, sagten zum Beispiel Brigitte Wegner und Liane Bergau. Ähnlich sah es auch Rolf Gambehl. „Die Musikauswahl ist gut aber die Qualität nicht. Die Disko während der Bandpausen war besser“, meinte der Wittenberger. Dennoch hatte er Spaß, „weil man hier Freunde trifft“. „Wir können uns nicht erklären, warum es diese Probleme zu Beginn gab. Beim Soundcheck vor der Veranstaltung war alles in Ordnung“, sagte gestern Detlef Benecke, Sprecher der Band, gegenüber dem „Prignitzer“. Bei Hunderten Metern Kabel, die verlegt worden seien, könne schnell mal „ein Stecker wackelig sein oder aus Versehen herausgezogen“ werden. Er sei sehr froh, dass das Publikum dennoch zur Band gestanden habe. „Später wurde es dann besser und die Leute haben super Party gemacht“, so Benecke.

Passend zum Motto hatten sich Gudrun Spielmann und Harald Walter gekleidet. Sie mit blonder Perücke, Strohrock und Sonnenbrille. Er im Hawaii-Hemd und Strohhut. „Wir sind zum zweiten Mal dabei und wollen heute schön feiern. Es ist die richtige Zeit. Es wird draußen warm und der Sommer steht schon fast vor der Tür“, so Harald Walter. Auch ohne Motto-Kostüm hatten Kerstin und Bernd Barsewitz Spaß. „Wir sind gebürtige Wittenberger, leben jetzt aber in Hannover. Aber wir kommen immer zur Oldieparty hierher, um Freunde zu treffen. Das ist ein fester Termin für uns“, so Kerstin Barsewitz, die vielen noch als Darstellerin der Kunigunde aus der Stadtsage bekannt sein dürfte. Bevor sie nach Niedersachsen zurückfahren, verbringen die beiden ein verlängertes Wochenende in ihrer alten Heimat.

Ein richtiger Partyauftakt ins Jahr 2016 war der Abend für die Freundinnen Monique Dieckhoff, Stefanie Nazar und Christin Rüdiger. „Wir wollen heute einfach feiern und Spaß haben. Dass wir hierher gehen, haben wir schon länger geplant“, erzählt Stefanie Nazar. Je später der Abend, desto besser wurde die Stimmung. Besonders, als „Prignitzfabrik – Die Band“ erst Achim Reichels „Aloah Heya He“ und dann wenig später Helene Fischers „Atemlos“ anstimmen. „So eine Feier mit einer Live-Band ist toll. Viel besser als bei einer Disko mit Musik aus der Konserve“, waren sich Doreen Bachul und ihre Freundin Birka Reischel einig. „Eine super Veranstaltung. Wir kommen gern hierher. Die Stimmung ist einfach klasse, die Musik erst recht“, lobte René Kotysch.

Wer mal eine Pause vom Tanzen und Mitsingen haben wollte, konnte im Kleinen Saal des Kultur- und Festspielhauses bei Snacks und Getränken verschnaufen. Dabei verpassten die Gäste trotzdem nichts vom Geschehen im Großen Saal, denn es gab eine Live-Übertragung, die auf mehreren Bildschirmen zu sehen war.

Optischer Höhepunkt des Abends war eine Lasershow des Rostockers Günther Tausch kurz nach Mitternacht, der den Saal in bunte Kulissen tauchte. „So etwas gab es noch nie im Kulturhaus“, war Detlef Benecke überzeugt. Die besondere Kraft der Darbietung entstand durch die Laserstärke. Laut Benecke verwendete Günther Tausch statt der üblichen Drei- bis Vier-Watt-Laser welche mit 40 Watt. Mit der Leistung seiner Band war Detlef Benecke zufrieden. „Wir haben hart für den Abend geprobt und es war auch für uns ein Erlebnis.“

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