zur Navigation springen

Wittenberger Spielplatz ist Problemfall : Fanta-Initiative: Spielplatz Röhlstraße landet nur auf Platz 222

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Kommune sucht neue Perspektive für das 2001 gestaltete Grüngelände im Jahnschul-Viertel.

svz.de von
erstellt am 01.Aug.2014 | 08:00 Uhr

Es hat nicht geklappt. Anders als in den Vorjahren belegte Wittenberge bei der Fanta-Spielplatz-Initiative 2014 keinen der vorderen Plätze, sondern kam abgeschlagen nur auf Rang 222. Bei den Abstimmungen übers Internet in den beiden Jahren zuvor konnte sich die Elbestadt mit ihren Projekten so weit vorn platzieren, dass sie einen Trostpreis bzw. eine Geldprämie für die Anschaffung von Geräten erhielt. Gerechnet wird bei dieser Aktion die Anzahl der Klicks.

In diesem Jahr war die Stadt mit dem Spielplatz in der Röhlstraße in den Wettbewerb gestartet. Mit dem möglichen Preisgeld sollten neue Geräte für den Spielplatz angeschafft werden. Die Stadt hat dafür kaum Geld.

Der Spielplatz – angelegt vor 13 Jahren eigentlich als Röhlscher Garten – ist mittlerweile zu einem Problemfall geworden. Dabei ist der Umstand, dass der grüne Platz inmitten der Häuserzeile nicht sehr gepflegt wirkt, sicher noch das geringste Problem. Das größere: Die Spielgeräte sind in die Jahre gekommen. „Das ist bei dieser Zeitspanne ganz normal. Wir haben schon Geräte demontiert. Nun steht aber eine grundsätzliche Entscheidung an, wie wir künftig überhaupt mit dem Gelände umgehen“, sagt Peggy Heyneck, im Stadtbauamt zuständig auch für die kommunalen Spielplätze.

Rückblende: Als der Röhlsche Garten 2001 nach den Plänen eines Landschaftsarchitekten entstand, fehlte es noch an grünen Ecken im Quartier. Dort, wo sich heute der Röhlsche Garten bzw. Spielplatz befindet, standen Denkmalhäuser. Sie wurden entwidmet, um sie abreißen zu können, damit das Jahnschul-Viertel dort mit Grün aufgewertet werden konnte.

„Das Viertel hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt“, sagt Heyneck und verweist auf die Angebote des SOS-Kinderdorfs. Die Jahnschule sei mit Spielmöglichkeiten gut ausgestattet. Die Awo habe für ihren Wohnkomplex einen Hof gestaltet, der zum Verweilen einlädt. „Wir müssen in der Arbeitsgruppe deshalb jetzt genau überlegen, in welche Richtung und für welche Nutzer wir den Platz entwickeln wollen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen