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16. Elblandfestspiele : Eva Lind ist wieder dabei

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Vorbereitungen für Operettengala laufen auf Hochtouren / Künstlerverträge unter Dach und Fach / Motto: „La France – mon amour“,

svz.de von
erstellt am 14.Okt.2014 | 08:00 Uhr

Die Künstler haben ihre Verträge unterzeichnet. Das Deutsche Fernsehballett hat sich den 10. und 11. Juli 2015 im Terminkalender vermerkt. Das Deutsche Filmorchester – diesmal unter dem Dirigat von Robert Reimer – ist für die beiden Tage im Juli kommenden Jahres ebenfalls fest gebucht. Das Konzept für die 16. Elblandfestspiele steht.

„Wir sind mit den Vorbereitungen so weit, wie bisher in keinem Jahr. Unsere 15. Festspiele liegen ja erst drei Monate zurück“, sagt der geschäftsführende Vizepräsident des Festspielvereins, Bodo Rückschlag. Das Präsidium der Festspielgesellschaft habe das auf seiner jüngsten Sitzung in der vergangenen Woche (der „Prignitzer“ berichtete) mit Freude zur Kenntnis genommen. Auch der Kartenverkauf für die „französische Nacht am Wasser mit Musik aus Operette, Musical, Chanson und Film“ lasse sich gut an. 1000 Billetts sind derzeit verkauft beziehungsweise reserviert.

Wenn es am 10. und 11. Juli 2015 vor laufenden rbb-Kameras auf der Festspielbühne heißt: „La France – mon amour“, dann ist die „Grand Nation“ mit ihren bedeutungsvollsten und erfolgreichsten Melodien auf der alten Ölmühle zu Gast. Damit wird die Reihe mit der Musik nationaler Kulturnationen – wie sie in den Programmen „Capriccio Italiano“ oder „Viva España“ zu finden war – fortgesetzt.

Das Publikum kann sich auf weltweit bekannte und beliebte Werke französischer Komponisten oder von Komponisten anderer Nationalität freuen, die mit ihren Stücken Frankreich huldigen.

Ein für das Profil der Elblandfestspiele geradezu typischer Komponist ist der Deutsch-Franzose Jacques Offenbach, der als Begründer der modernen Operette gilt und mit zahlreichen Werken Ruhm erlangt hat, so z. B. mit „Pariser Leben“, „Die schöne Helena“,“ Hoffmanns Erzählungen“ und „Orpheus in der Unterwelt“. Sein Cancan erlangte Weltruhm.

Was wäre aber eine französische Nacht ohne die für die französische Musik besonders charakteristischen Chansons von Brel, Monnot, Piaf, Gilbert und Aznavour? Ein besonderes Jubiläum ist 2015 der 100. Geburtstag von Edith Piaf, deren Chansons wie „Milord“, „Non, je ne regrette rien“ und „Padam, padam“ im Programm zu hören sein werden. Dem Festspielverein ist es gelungen, die Sängerin Barbara Zechel zu verpflichten. Seit ihrem zehnten Lebensjahr singt sie französische Chansons. Ihre besondere Liebe gilt dabei der Piaf.

Glücklich schätzen sich die Organisatoren nach den Worten ihres geschäftsführenden Vizepräsidenten, dass es gelungen ist, für das kommende Jahr auch wieder Eva Lind für das Wittenberger Open Air unter Vertrag zu nehmen. Die attraktive österreichische Sopranistin zählt zu den bekanntesten und beliebtesten klassischen Sängerinnen unserer Zeit. Sie hat in der Prignitz nach ihren mehrfachen Auftritten bei den Elblandfestspielen viele Anhänger.

Das erste Mal hingegen wird im Juli 2015 Ella Endlich auf der Festspielbühne von Wittenberge stehen. Ella Endlich ist vielen bekannt durch ihren Titel „Küss mich, halt mich, lieb mich“ nach der Melodie aus dem Kultfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

Seit einigen Jahren gibt es aber bei den Elblandfestspielen auch Ausflüge in die Popmusik. Auch hier hat die französische Musik viel zu bieten, von denen Evergreens wie Plaisir d’ amour (Nana Mouscouri), Butterfly (D. Gerard), Ne me quitte pas (Jacques Brel), Nathalie (Becaud) und berühmte Schlager von „Ganz Paris träumt von der Liebe“ bis zu „Pigalle“ und „Bon soir, bon soir“ das Publikum begeistern werden.



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