"Es muss nicht gleich ein Radweg gebaut werden"

<strong>Im Interesse einer</strong> höheren Verkehrssicherheit arbeitet die Stadt auch in diesem Bereich der ehemaligen B 5 an einer Lösung für die Radfahrer.
Im Interesse einer höheren Verkehrssicherheit arbeitet die Stadt auch in diesem Bereich der ehemaligen B 5 an einer Lösung für die Radfahrer.

svz.de von
03. Januar 2013, 09:33 Uhr

Perleberg | Radfahrer leben in der Rolandstadt gefährlich. So sieht es jedenfalls unser Leser Dankwart Pietzsch. Und mit dieser Meinung steht er nicht alleine da. Konkret im Blick habe er da vor allem den Bereich der einstigen B 5 zwischen Kreisel und Ampelkreuzung Pritzwalker Straße. Besagter Abschnitt wurde vor Jahren herab gestuft, ging in die Baulast der Stadt über, auch wenn diese darüber alles andere als glücklich war.

Dankwart Pietzsch fragt nun, besteht hier nicht die Möglichkeit, für die Radler einen separaten Weg auszuweisen. Denn die Fahrradfahrer müssen sich hier oftmals mit schwerem Gefährt die Fahrbahn teilen. Alles andere als ungefährlich, betont unser Leser. "Es muss ja nicht gleich ein Radweg gebaut werden, eine entsprechende Markierung tut es auch", lautet sein Vorschlag.

Keine neue Idee, wie Robert Kazmierczak, zuständig für Verkehrsangelegenheiten bei der Stadt, auf Nachfrage sagte. "Auch wir haben uns gemeinsam mit dem Bauamt bereits mit dieser Thematik beschäftigt. Doch so einfach eine Markierung aufgebracht, damit ist es leider nicht getan." Die Fahrbahn habe nun mal nicht durchgängig die entsprechende Breite. Eng werde es beispielsweise im Bereich der Brücke. Und dann wären da auch noch die Kreuzungsabschnitte wie am ehemaligen Telekom-Gebäude. Damit ergebe sich die Frage, ob auch bauliche Veränderungen notwendig wären, listet Kazmierczak auf.

Der Bestand, notwendige bauliche Veränderungen und vor allem auch mögliche Kosten müssen erst einmal aufgelistet werden, bevor eine Entscheidung getroffen und Geld auch im Haushalt eingestellt werden könne. Denn auch eine Markierung ist nicht aus der Portokasse zu bezahlen. Die Erneuerung dieser auf der Straße nach Groß Buchholz kostete die Stadt beispielsweise rund 22 000 Euro.

Fakt sei allerdings, auch das habe die Verkehrszählung im vergangenen Jahr ergeben, ein hohes Aufkommen an Radfahrern gebe es auf diesem Straßenabschnitt zwischen Kreisel und Pritzwalker Straße nicht. Dennoch wolle man im Interesse einer höheren Verkehrssicherheit hier möglichst auch eine Lösung finden und diese dann auch auf dem schnellsten Wege umsetzen, betont der Verkehrsexperte.

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