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Novum auf der Burg : Erstmals Jugendweihe auf der Plattenburg

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Glöwener Eltern und Havelberger Veranstaltungsservice beschritten für die besondere Feier neuen Weg

von
erstellt am 12.Mai.2014 | 22:08 Uhr

Für die Plattenburg war es ein Novum und auch für die Achtklässler aus der Oberschule Glöwen: Am vergangenen Sonnabend fand erstmal auf der Burg eine Jugendweihe statt. 24 junge Leute nahmen an der Feierstunde teil.

Die Idee dazu kam von den Eltern der Schüler. Hauptinitiatorin Irina Granzow nannte als Beweggrund, dass diese besondere Feier – speziell auch für ihren eigenen Sohn – nicht nullachtfünfzehn ablaufen sollte. „Wir wollten einfach mal was ganz anderes, etwas Individuelles“, spricht sie auch den anderen beteiligten Eltern, Sabine Sachse, Mandy Hämmerling, Daniela Stavenow und Michaela Kotzur, aus dem Herzen.

Um der Idee Konturen zu geben, wandten sich die Eltern an Karina Boensch von der Havelberger Veranstaltungsagentur „Planungsatelier“. Der neue Weg, den alle gemeinsam einschlugen, sollte sich als gut erweisen: Die sehr emotionale Feierstunde in der Burgkapelle kam vor allem bei den Schülern super an. „Sie haben sich integriert gefühlt“, beschreibt es Irina Granzow. Und gerührt – nicht wenige hatten Tränen in den Augen. Als Festredner engagierte Karina Boensch den Eventmanager und Moderator Jörg Martins. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Lars und Michelle mit Gesang und Begleitung an der Gitarre.

Die Havelberger Veranstaltungsmanagerin war sofort von der Idee angetan, die Irina Granzow an sie herangetragen hatte. „Ich finde es gut, wenn man für die Jugendweihe auch eine räumliche Distanz zur Schule schafft. Und die Plattenburg mit ihrem wundervollen Ambiente eignet sich wirklich gut dafür“, konstatiert Karina Boensch. Aufgrund der relativ kurzen Vorbereitungszeit konnten leider keine Jugendstunden bzw. Extra-Veranstaltungen für die jungen Leute im Vorhinein organisiert werden. Das habe der Sache aber keinen Abbruch getan, bekunden die Eltern. Sie und auch Karina Boensch hoffen, nachfolgenden Jahrgängen mit diesem Erfolg Mut zu machen bei der Wahl des Veranstaltungsortes und der Form, in der eine Jugendweihe ablaufen kann. „Die Plattenburg bietet sich ja auch für die familiäre Feier nach der eigentlichen Jugendweihe an. Das hat dieses Mal hier leider niemand genutzt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden“, gibt sich Karina Boensch zuversichtlich.


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