Ölmühle in Wittenberge : Erstes Wasser im Tauchturm

Genesis-Gesellschafter Lutz Lange und sein Sohn Jan (v. l.) wagen einen Blick in  den zu zwei Dritteln gefüllten Tank. Da noch keine Wasseraufbereitung stattfindet, ist das Wasser trüb.
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Genesis-Gesellschafter Lutz Lange und sein Sohn Jan (v. l.) wagen einen Blick in den zu zwei Dritteln gefüllten Tank. Da noch keine Wasseraufbereitung stattfindet, ist das Wasser trüb.

Stahlbehälter von 1883 besteht Dichtheitsprobe problemlos

svz.de von
12. Dezember 2013, 00:34 Uhr

„Der Tauchtank ist dicht.“ Mit dieser positiven Erkenntnis kommentiert Lutz Lange, Gesellschafter der Genesis GmbH, die die alte Ölmühle in Wittenberge betreibt, das Probefluten am Dienstag. Rund 400 Kubikmeter Elbwasser waren mittels Pumpen innerhalb von sechs Stunden in den zehn Meter hohen Stahlzylinder befördert worden, um ihn auf eventuelle Lecks zu überprüfen. Voll geflutet fasst der Tank künftig rund 650 Kubikmeter – mehr als das große Schwimmbecken in der Prignitzer Badewelt.

Bis Tauchfans hier erstmals auf Tiefe gehen können, müssen sie sich aber noch etwas gedulden. „Aufgrund von Fehlern bei der Beschichtung auf der Innenseite muss die ganze Farbe noch einmal runter und neu aufgetragen werden“, sagt Lange und weist auf die Schwierigkeiten hin, die neue Beschichtung in dieser Jahreszeit aufzutragen. So müsse die Temperatur in dem großen achteckigen Gebäude während der Dauer der Arbeiten auf rund 22 Grad Celsius gehalten werden.

Parallel soll der Ausbau des Obergeschosses beginnen. Hier entstehen Umkleideräume, ein Tauchshop und Kleingastronomie. „Wenn jetzt alles nach Plan läuft, ist eine Fertigstellung gegen Ende des ersten Quartals 2014 realistisch“, so Lange. Bis dahin wird auch die biologische Wasserreinigung in Betrieb sein, die es sogar ermöglicht, dass im Tauchtank Fische einziehen, ohne dass die Wasserqualität dadurch beeinträchtigt wird. Beheizt wird das Wasser künftig auf 22 bis 24 Grad Celsius.

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