Sportplatz Breese : Erneuerung beginnt

Inzwischen steht das Gras kniehoch auf dem Breeser Sportplatz.
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Inzwischen steht das Gras kniehoch auf dem Breeser Sportplatz.

Unterbau und Rollrasen für 200 000 Euro / Finanzierung über Hochwasserfonds

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17. Juli 2014, 07:41 Uhr

Wenn alles nach Plan läuft, können die Kicker des FSV Veritas Wittenberge/Breese ab September wieder auf dem heimischen Rasen spielen. „Die Bauleistung ist vergeben, es kann losgehen“, sagte Bürgermeister Werner Steiner, nachdem der Hauptausschuss der Gemeinde am Dienstagabend getagt und die Angebote geprüft hatte. „An fünf Firmen waren wir mit der Ausschreibung herangetreten, drei haben ein Angebot abgegeben“, sagte Steiner zum Verfahren.

Nun gelte es, eine Menge Erde zu bewegen. „Der Boden muss aufgenommen und der Untergrund vorbereitet werden“, erklärt der Bürgermeister. Ob der alte Mutterboden als Grundlage für den neuen Rollrasen dienen könne, sei noch nicht klar. „Das muss die Firma prüfen.“ Der Zeitplan sehe vor, dass der Platz kurz nach Beginn der neuen Spielsaison, die Mitte August startet, bespielbar ist.

Das hören die Sportler natürlich gerne. „Wir freuen uns, dass die Plätze jetzt gemacht werden. Dadurch, dass wir hier nicht mehr spielen und trainieren konnten, war die Belastung für das Ernst-Thälmann-Stadion mit dem Punktspiel- und Trainingsbetrieb der gesamten Fußballabteilung doch sehr groß“, sagt Ulrich Siodla, Vereinsvorsitzender des FSV Veritas Wittenberge/Breese. „Wenn die Plätze in Breese fertig sind, werden hier die zweite Mannschaft und Teile der Nachwuchsfußballer ihre Punktspiele austragen. Später, wenn der untere Platz auch wieder spielbereit ist, soll dort wegen der Flutlichtanlage auch der Trainingsbetrieb zum Teil stattfinden.“

Der Wiederaufbau des unteren Platzes, der quer zum Hauptplatz angeordnet ist und einige Meter tiefer liegt, hängt mit der geplanten Sanierung des Badesees zusammen. „Durch das Hochwasser wurden nicht nur die Fußballplätze stark beschädigt, sondern auch eine Menge Sediment in die Kiesgrube eingetragen. Das soll ausgebaggert, mit dem Material der zweite Sportplatz auf das Niveau des oberen angehoben werden und ebenfalls Rollrasen erhalten“, erklärt Steiner den Plan.

Mit den Arbeiten wolle man jedoch warten, bis die Badesaison vorüber ist – immerhin nutzen viele Prignitzer den Breeser See im Sommer gerne für eine Abkühlung. „Nachdem die Wasserfläche im vergangenen Jahr wegen möglicher Schadstoffbelastungen durch das Hochwasser gesperrt war, gab es in diesem Jahr keine Bedenken wegen der Wasserqualität. Die Badefreigabe konnte so erteilt werden“, so Steiner.

Die Kosten für die Sanierung des ersten Platzes belaufen sich auf 204 000 Euro, das Geld dafür kommt komplett aus dem Hochwasserfonds. Die Mittel für den zweiten Platz seien beantragt. Es habe bereits mehrere Gespräche zur Abstimmung gegeben. „Ich bin optimistisch, dass das seinen Gang geht“, so Steiner.



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