Verein engagiert sich für Perleberg : Erinnerungsmal St. Nikolai im Visier

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Bürgerverein Perleberg bestätigt Vorstand im Amt. Vorhaben für das laufende Jahr beraten

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22. März 2018, 11:00 Uhr

„Das ist Motivation, um weiterzuarbeiten“, sagt Malte Hübner-Berger, Vorsitzender des Bürgervereins Perleberg, nach seiner einstimmigen Wiederwahl.

Auf der Jahresmitgliederversammlung am Dienstag stand unter anderem die Vorstandswahl auf der Tagesordnung. Der geschäftsführende Vorstand – Angela Beeskow (stellvertretende Vorsitzende) und Undine Ebert (Kassenführerin) – wurde einstimmig in seinen Ämtern bestätigt.

Zuvor hatte Malte Hübner-Berger in seinem Rechenschaftsbericht auf das Jubiläumsjahr 2017 zurückgeblickt. Im 20. Jahr des Bestehens des Bürgervereins wurden 27 989,83 Euro ausgegeben. So wurde das Denkmal für die gefallenen Feuerwehrmänner des Ersten Weltkriegs restauriert. Es gab Lesungen und Vorträge und natürlich die Feierlichkeiten zum Jubiläum. Außerdem beteiligte sich der Bürgerverein an der Finanzierung verschiedener Publikationen. Dreh- und Angelpunkt bleibt das Antiquariat, das ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern geführt wird. „Mehr als 16 000 Euro hat das Antiquariat eingespielt“, so Hübner-Berger. „In diesem Jahr sind es bereits 3943,30 Euro.“

Auch für das laufende Jahr haben sich die Mitglieder des Bürgervereins viel vorgenommen. Die erste Veranstaltung, an der sich der Verein beteiligt, wird „Bücher aus dem Feuer“ am 9. Mai im Judenhof sein. Noch nicht fest stehe, wer zu den zwei geplanten Lesungen nach Perleberg kommen wird. Der Vorsitzende würde gern Juli Zeh in die Rolandstadt holen, doch gestalte sich dieses Vorhaben schwierig. An die Mitglieder gewandt, bat Malte Hübner-Berger um zeitnahe Vorschläge für die zweite Lesung. Angehen will der Verein wieder das Projekt „Erinnerungsmal Nikolaikirche“, das seit 2009 auf Eis liegt. Hier solle etwas im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen geschehen. Es steht noch nicht genau fest, was es konkret werden soll. Ein Kunstwerk oder eine Mauer, sind Beispiele, die diskutiert werden. Stefan Kunzemann, der neben Melanie Krüger, Klaus Röpke, Klaus Voigt und Wolfgang Schulz in den erweiterten Vorstand gewählt wurde, soll diesen Prozess begleiten. Dieser hat sich in der Vergangenheit immer wieder für dieses Projekt stark gemacht.

Vereinsmitglied Georg Emmermann hatte per E-Mai den Antrag gestellt, dass der kürzlich verstorbene Klaus Neumann zum Ehrenmitglied postum ernannt werde. Ebenfalls schlug er vor, dass er den Eintrag ins Goldene Buch der Stadt sowie die Ehrenbürgerschaft erhalten sollte. Was den Vereinspart angehe, so wolle man sich in der nächsten Jahresmitgliederversammlung dazu verständigen, schlug Malte Hübner-Berger vor. Da es keinerlei Widerspruch gab, wird dieses Thema nun 2019 behandelt. „Über den Eintrag ins Goldene Buch bzw. eine postume Ehrenbürgerschaft müssen Bürgermeisterin und die Stadtverordneten entscheiden“, so der Vorsitzende.

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