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Der Prignitzer

11. Dezember 2017 | 01:33 Uhr

Wittenberge : Erfolgsmodell Schaugarten

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Für das Soziales Aktionsbündnis Prignitz endet das zweite Jahr in der „Alten Kläranlage“. Verein und Stadt einig: Es geht 2015 weiter.

svz.de von
erstellt am 28.Sep.2014 | 08:00 Uhr

Vereinschefin Marlies Müller und die stellvertretende Bürgermeisterin Waltraud Neumann sind sich einig:  Ihre Zusammenarbeit in Sachen Schaugarten „Alte Kläranlage“  ist ein Erfolgsmodell, und das soll zwischen dem Sozialen Aktionsbündnis Prignitz (SAB) und der Stadt  Wittenberge im kommenden Jahr seine Fortsetzung finden.

2012 hatte sich die Stadt auf die Suche nach einem freien Träger für das  3,4 Hektar große Gelände unterhalb des Elbdeichs begeben. Die Bewerber drängelten sich nicht gerade vor der Rathaustür.  Das Soziale Aktionsbündnis zeigte Interesse. Marlies Müller gibt unumwunden zu, „dass ich anfangs nicht sehr begeistert war von der Idee“. Die Kernkompetenzen des SAB sind schließlich die Prignitzer Tafeln. Trotzdem. Das SAB entschied sich, den Schaugarten in seine Obhut zu nehmen. Gewisse Synergieeffekte sind gegeben. Fällt im  Schaugarten Obst an, ist es für die Tafeln bestimmt.

In vier Wochen geht die zweite SAB-Saison auf der "Alten Kläranlage" zu Ende. Für Marlies Müller und Waltraud Neumann Zeit, sich gemeinsam ein Bild vom Gartengelände zu machen. „Schön, sehr schön. Die Anlage  ist gut gepflegt. Es sind Beete hinzugekommen. Weitere Bereiche sind gestaltet“, freut sich Waltraud Neumann. „Jetzt, da unser  Bündnis  den Garten übernommen hat, sind wir natürlich auch ehrgeizig, wollen zeigen, dass wir als Verein das  gut können“, antwortet Marlies Müller. Acht Mitarbeiter einer geförderten Arbeitsmaßnahme hat das Aktionsbündnis im Schaugarten im Einsatz. Sie, Praktikanten und drei Helfer auf Zeit, die im Garten  Sozialstunden abgeleistet haben, haben das Gelände in der Saison 2014 gepflegt und gestaltet. Und dann ist da noch Markus Meistereck, der Wittenberger mit dem grünen Daumen und einer ausgeprägten Liebe zum Gärtnern. Meistereck, er hat sich vor Jahren zum Floristen umschulen lassen, geht in der Gartenarbeit auf, weiß, was wann zu tun ist, ist so eine Art Gartenversteher und war auch in dieser Saison überwiegend als Ehrenamtler im Schaugarten anzutreffen, unterstützt von seiner Lebenspartnerin Gabi Saremba. Ende Oktober endet die diesjährige Fördermaßnahme. Die Arbeit im Garten aber nicht. Meistereck und Partnerin werden im Winter beispielsweise Bäume und Sträucher schneiden. „Außerdem gucke ich regelmäßig nach dem Rechten“, sagt Meistereck.

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