zur Navigation springen
Der Prignitzer

25. September 2017 | 15:19 Uhr

A 14 Karstädt : Erdmassen sind in Bewegung

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Umfangreiche Arbeiten bei Groß Warnow dienen zur Vorbereitung des Kreuzungspunktes zwischen Bundesstraße und der Autobahn

von
erstellt am 21.Mai.2014 | 08:00 Uhr

„Es kommt einem so irreal vor“, sagte jüngst die Pröttliner Kita-Leiterin Kirsti Eckwert. Und damit meint sie die Großbaustelle der A14 parallel zur B5 im Bereich Groß Warnow.

Diverse Lkw, Trecker mit Anhängern fahren dort tagtäglich auf und ab. Bagger wühlen sich durch das Erdreich. „Die umfangreichen Erdarbeiten dienen zur Vorbereitung des späteren Kreuzungspunktes der B 5 mit der A14. In diesem Bereich wird die Bundesstraße über die Autobahn überführt“, erklärte Etta Weiner, Pressesprecherin der Deges, auf Prignitzer-Anfrage. Die Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) plant und baut die 11,5 Kilometer lange Trasse zwischen Karstädt und Groß Warnow.

Wer die B 5 von Karstädt nach Mecklenburg-Vorpommern und auch entgegengesetzt unterwegs ist, muss neuerdings zwischen Neu Pinnow und Groß Warnow eine etwa 700 Meter lange Behelfsstrecke neben der B5 fahren. In diesem Bereich muss die Bundesstraße auf ihr späteres Niveau abgesenkt werden, da dort ein Grünbrückenzug angelegt wird, der nach Fertigstellung der Autobahn die A14 und die B5 überquert.

„Um dies ohne Sperrung der B5 durchführen zu können, erfolgte die Anlage einer Umfahrung. Diese Umfahrung wird aber im weiteren Zuge der Baumaßnahme wieder zurückgebaut“, heißt es weiter aus der Pressestelle. Die Leistungen in diesem Bereich werden voraussichtlich Ende des dritten Quartals dieses Jahres abgeschlossen sein.

Es kommt einem so vor, dass am Anfang und am Ende der Trasse an zwei Großbaustellen derzeit die Arbeiten laufen. Zwischendurch sind die Bautätigkeiten noch nicht ganz so rege, die Trasse ist allerdings schon abgepflockt.

Im Bereich Karstädt laufen parallel die Bauarbeiten an der Löcknitzquerung auf Hochtouren. Wöchentlich kann man die Fortschritte sehen. „Die Löcknitzquerung ist aufgrund der in diesem Zuge zu errichtenden Großbrücken für die Gesamtbaumaßnahme bauzeitbestimmend“, erklärt die Pressesprecherin weiter.

Die restlichen Arbeiten auf der Gesamtstrecke beginnen mit den Erdarbeiten. In Bereichen, in denen die A14 später in einem Geländeeinschnitt liegen wird, wird vordringlich gearbeitet, um zu einem Massenausgleich zwischen späteren Einschnitts- und Dammlagen zu kommen wie eben bei Neu Pinnow und Groß Warnow. „Der Bau der Hauptaktivitäten für die Gesamtmaßnahme hat bereits begonnen und ist je nach durchzuführendem Gewerk für den Beobachter mehr oder weniger sichtbar“, war aus der Pressestelle zu erfahren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen