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Geocaching-Aktion : Ente Paula ist unterwegs

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Team DelMare2013 aus Perleberg findet unser Maskottchen Paula im Torbogen neben der Redaktion – Der Beginn einer Weltreise?

svz.de von
erstellt am 05.Jan.2014 | 22:00 Uhr

Das war schon eine harte Nuss, selbst für routinierte Geocacher
wie Robert Poleska, Vanessa Rose und Michael Dorn – kurz DelMare2013. So nennen sich die drei Perleberger, wenn sie nachts auf Schnitzeljagd gehen und anhand von Geo-Koordinaten die Prignitz nach versteckten kleinen Schätzen absuchen. Dass sie den Geocache mit unserem Maskottchen, der Zeitungsente Paula, als erste gefunden haben, ist jedoch mehreren Zufällen zu verdanken, geben sie gegenüber unserer Zeitung freimütig zu.

„Ich habe über Facebook von der Aktion erfahren, das war am 2. Januar“, sagt Vanessa. Dann habe ich gleich Robert eine Nachricht geschrieben, und der hat, eigentlich ungewöhnlich, sofort reagiert.“ Schnell fällt die Entscheidung, noch am Abend mit dem GPS-Gerät loszuziehen und Paula zu suchen – um anderen Geocachern zuvor zu kommen. „Da erwacht der Ehrgeiz“, sagt Michael. Gegen 19.30 Uhr sind sie in Wittenberge, inspizieren zuerst das Hoftor, denn die im Artikel veröffentlichten Koordinaten führen sie genau unter den Torbogen. „Da war aber nichts zu sehen“, erinnert sich Robert. „Vorne: nichts. Hinter den beiden Türen: nichts. Oben am Rahmen: nichts. Dann sind wir auf den Hof, haben in den Ecken gesucht, unter der Falltür, die wahrscheinlich zum Keller führt, geguckt, aber ohne Erfolg.“ Dabei sind die drei bestens ausgerüstet: Mehrere Taschenlampen, Handschuhe und sogar Funkgeräte. „Die brauchen wir, wenn wir im Wald suchen und uns verlieren. Das passiert schneller als man denkt, zumal wir nur in der Nacht auf Schnitzeljagd gehen. Das macht wegen der höheren Schwierigkeit einfach viel mehr mehr Spaß“, sagt Robert.

Leicht frustriert beschließen sie, in der Redaktion noch einmal einen Blick auf den Artikel zu werfen. „Das waren zwei weitere Zufälle. Wäre ich etwas später von der Arbeit gekommen, wäre sicher niemand mehr da gewesen, den wir hätten fragen können. Schließlich war es Glück, dass sogar noch ein Redakteur da war und nicht nur die Putzfrau“ meint Robert. Beim Blick auf die Fotos zum Artikel fällt der Groschen sofort. „Da war klar, dass das Ei nur oben im Tor-bogen versteckt sein konnte“, kommentiert Michael. Mit einer geliehenen Transportkiste ist der Fund schnell geborgen, die Freude groß. „Das ist einfach toll, dass wir Paula gefunden haben. Es ist unser erster Trackable überhaupt“, sagt Vanessa, die mit ihren Freunden auf bisher zwölf Nachttouren, die sie quer durch die Prignitz geführt haben, insgesamt 104 Caches aufgespürt hat.

Trackables sind spezielle Geocaches, die die Schatzjäger mitnehmen und an einer anderen Stelle wieder verstecken. So legen die Gegenstände mitunter großeEntfernungen zurück – stets nachvollziehbar über die Internetseite www.geocaching.com, auf der der Fund und der Ort mit einem Identifikationscode registriert werden. Wo das Team DelMare2013 Paula hinbringt, verraten die drei natürlich nicht. „Wir hatten uns vorgenommen, nach unserem 100. gefundenen Cache einen eigenen zu verstecken. Und mit Ente Paula im Gepäck lohnt es sich jetzt richtig“, sagt Robert. Dass unser Maskottchen wirklich auf Weltreise geht, daran haben die drei Freunde keinen Zweifel. „Die ganze Aktion ist eine tolle Idee, die die Geocacher sicher gern annehmen und mitgestalten werden, denn es ist ja auch eine Einladung an deren Kreativität, tolle Fotos von sich, der Ente und dem Fundort an die Redaktion zu schicken, so dass die ,Prignitzer‘-Leser Paulas Reise mitverfolgen können“, sagt Robert.

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