zur Navigation springen

Engagierte aus Plattenburg und Kletzke äußern Wünsche für 2014

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

svz.de von
erstellt am 10.Jan.2014 | 00:34 Uhr

Kurz vor Ende des alten Jahres hatte Kletzkes Ortsbürgermeister Jürgen Skubich nicht nur den Ortsbeirat einberufen, sondern auch Vertreter der in Kletzke und Plattenburg tätigen Vereine. Sie sollten ihre Wünsche und Vorhaben für 2014 vorstellen. Lutz Thiele von der Tierauffangstation in Kletzke äußerte zwei ganz große Wünsche: Zum Ersten würde sich der Senior über mehr Mitstreiter freuen, die bei der Betreuung der Hunde und Katzen helfen. Das zweite große Vorhaben für dieses Jahr sei der Bau einer abflusslosen Grube, um damit den notwendigen hygienischen Anforderungen Rechnung zu tragen. „Unser größter Wunsch wäre allerdings ein Anbau am Hauptgebäude. Nicht riesig, nur für zwei Toiletten, eine Dusche vielleicht und einen Aufenthaltsraum für die Betreuer“, sagt Thiele. Ob das jedoch Realität werde, sei fraglich, denn neben den eigentlichen Baukosten sind als Hürde auch die Genehmigungen der Bauaufsichtsbehörde zu nehmen. Ein wenig mehr Engagement für Tiere in Not wünscht sich Thiele, vor allem auch, um das Aufgebaute in guten Händen zu wissen, wenn er und seine Frau vielleicht selbst nicht mehr in der Lage seien, sich wie bisher zu engagieren.

Der Sportverein Kletzke, in dessen Räumen der Ortsbeirat tagte, konnte informieren, dass die Vereinsräume, die ehemalige Kita in Kletzke, gut genutzt werden. 2014 wolle man wieder das Volleyballturnier organisieren, das seit Jahren den Charakter eines Dorffestes hat. Dazu müssten an der Freifläche und den genutzten Garagen einige kleine Reparaturen vorgenommen werden, hieß es. So funktioniere die Wasserleitung nicht mehr und auch die Stromverteilerkästen seien nicht mehr wirklich sicher.

Roland Zippel aus Plattenburg informierte, dass man in Plattenburg vieles selbst organisiere, auch ohne eine Vereinsstruktur, so z. B. das Kürbisfest, ein Osterfeuer und ein Maibaumfest. Allerdings habe man in Plattenburg keinen Gemeinderaum. Deshalb hatte die Dorfgemeinschaft aus Einnahmen aus den Festen große Zelte gekauft, die nun aber zum Teil ersetzt werden müssten. Dafür wären etwa 900 Euro nötig. „Außerdem wäre es schön, wenn Zelte, Bierzeltgarnituren und andere Dinge irgendwo zentral gelagert werden könnten. Denn noch befinden sich die Sachen auf meinem Hof, und das kann kein Dauerzustand sein. Wenn wir das alte Feuerwehrhaus in Plattenburg dafür nicht nutzen können, sollte die Gemeinde darüber nachdenken, einen Seecontainer zu kaufen und aufzustellen, um das Equipment dort trocken und sicher zu lagern“, so Zippel. Als ein sehr wichtiges Datum in diesem Jahr nannte Zippel wieder den „Dorfputztermin“. Am 6. Mai machen sich die Einwohner daran, das Dörfchen Plattenburg aufzuräumen und den Frühjahrsputz zu erledigen. „In der Vergangenheit haben sich daran immer gut 60 Prozent der Einwohner beteiligt“, resümiert Zippel.

Seinen Dank richtete Ortsvorsteher Jürgen Skubich auch den Ortsverband der Awo, der vor allem im Kreise der Senioren sehr aktiv sei, stets Veranstaltungen, Ausflüge und gesellige Nachmittage organisiere. Auch die Kirchengemeinde sei überaus engagiert – vor allem die abgeschlossene Dachsanierung der Kletzker Kirche sei sehr gelungen, so Skubich.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen