Rock im Moor : Emotionen pur bei „Meine Stadt“

Einen emotionalen Auftritt legten „Show off freaks“ hin.
Einen emotionalen Auftritt legten „Show off freaks“ hin.

Karstädter Band „Show off freaks“ bei Rock im Moor mit neuem Song

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11. August 2015, 12:00 Uhr

Sie rockten am Freitagabend wieder bei Rock im Moor (RiM). Nach fünf Jahren standen sie in Boberow erneut auf der Bühne. „Show off freaks“ begeisterten einmal mehr nicht nur mit „Cinderella“ ihre Fans. Nachdem Jan Thamm, Toni Illing und Stefan Schreiber vergangenen Herbst in der Moorscheune ein Konzert zum Zehnjährigen und zum Ende des Jahres ein Akustik-Konzert gegeben hatten, zogen sie sich erst einmal zurück. „Wir hatten uns auf das Akustik-Konzert so intensiv vorbereitet, uns so viel Mühe damit gegeben“, sagt Stefan Schreiber. Sie verbrachten in den vergangenen Monaten viel Zeit im Proberaum. Den drei jungen Männern schwebt vor, von einigen ihrer besten Songs neu mit anderer Akustik unterlegt eine CD mit fünf, sechs Liedern in limitierter Auflage zu machen. Der Zeitpunkt ist noch offen.

Parallel zu diesem Projekt arbeitete „Show off freaks“ an neuen Liedern. Gemeinsam mit Freunden entstand der Song „Meine Stadt“. „Jan und unser Freund Kai Podulski haben nach Proben noch zusammen Gitarre gespielt und dabei kam ihnen diese Idee“, erzählte Stefan Schreiber. Bei RiM gab’s die Premiere. Und der Song hat eine klare Botschaft: Die jungen Männer positionieren sich gegen Fremdenfeindlichkeit. Genauso kündigte Schreiber den Song, in dem es unter anderem heißt „beendet diesen Albtraum…“ auch an. „Wir wollen Spaß haben und feiern, wir dürfen dabei aber das Ernsthafte nicht vergessen.“ Auf der Bühne brachten sie in diesen Song gemeinsam mit ihren Freunden all ihre Emotionen rein. So spielten zwei Schlagzeuge, an einem Toni am anderen Björn aus Parchim, Stefan übergab seine Gitarre an Daniel, wirbelte „nur noch“ als Sänger auf der Bühne und Kai zusätzlich auf der Gitarre. Ihre Botschaft kam unter dem Jubel der Hunderten Fans deutlich rüber.

Und eines steht auch schon fest: Das nächste Album ist in Arbeit.  

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