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Wittenberge ist im Rennen : Elbestadt ist Kandidat für Kommune des Jahres

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Elbestadt einer von nur zwei Bewerbern aus Brandenburg. Jury entscheidet im November

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erstellt am 02.Sep.2017 | 12:00 Uhr

Kann sich die Elbestadt bald mit dem Titel „Kommune des Jahres“ schmücken? Wenn es nach der Sparkasse Prignitz geht, schon. Denn die Bank hat Wittenberge für diesen Titel vorgeschlagen.

In dieser Woche reisten Bürgermeister Oliver Hermann, Christian Fenske, Geschäftsführer des Technologie- und Gewerbezentrums Prignitz (TGZ), und Stadtsprecherin Christiane Schomaker nach Potsdam in das Kongresshotel am Templiner See, um persönlich die Entwicklung und die Zukunftsaussichten der Stadt zu erläutern. Inhaltliche Schwerpunkte dabei waren die Themen Tourismus und Kultur, Soziales und Wirtschaft. „Wittenberge hat wieder eine Zukunft“, lautete das Motto des Kurzvortrags. „Wir haben uns gut präsentiert und überzeugend dargestellt, wie sich unsere Kommune aus der scheinbaren Perspektivlosigkeit nach der politischen Wende zu einer Stadt mit Lebensqualität und Perspektive entwickelt hat. Das haben wir gemeinsam geschafft“, so Hermann nach dem Termin in Potsdam. Besonderen Wert legten Christian Fenske und er darauf, die Familien-, Gast- und Wirtschaftsfreundlichkeit Wittenberges zu erläutern. Wer sich noch um den Titel „Kommune des Jahres“ bewirbt, sei geheim, so Hermann. Der Rathauschef ist mit einem guten Gefühl aus der Landeshauptstadt zurückgekehrt. „Wir sind stolz im Finale zu sein und rechnen uns gute Chancen aus.“

Die Entscheidung fällt im November. Der Preis, der vom Ostdeutschen Sparkassenverband und der Zeitschrift SuperIllu ausgelobt wird, ist mit einem kurzen Filmporträt über die Kommune, einem Pokal, gezielter Öffentlichkeitsarbeit und exklusiver Berichterstattung in der SuperIllu verbunden. Ein Geldbetrag ist nicht vorgesehen. Die Preisverleihung soll am 23. November stattfinden.

Wittenberge gehört zu den acht Kommunen und Landkreisen, die für die Endrunde aus zirka 250 Bewerbern ausgewählt worden sind.

Die Sparkasse Prignitz wollte auf Anfrage nicht detailliert begründen, warum sie Wittenberge vorgeschlagen hat. Nur so viel teilte das Kreditinstitut mit: Im Fall von Wittenberge habe die Nominierung vor allem mit der infrastrukturellen und städtebaulichen Entwicklung, unter Berücksichtigung von Wirtschaft, Wohnwert und Tourismus der vergangenen Jahre zu tun. Diese sei auch im Zusammenhang mit dem vollzogenen Imagewandel zu sehen. Die Konkurrenten kommen aus dem Zuständigkeitsbereich des Ostdeutschen Sparkassenverbands, also aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Im vergangenen Jahr gewann der Landkreis Potsdam-Mittelmark.  

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