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Der Prignitzer

25. November 2017 | 12:35 Uhr

Elbeport: Holzumschlag seit Januar

vom

svz.de von
erstellt am 07.Feb.2013 | 09:28 Uhr

Wittenberge | Gut 1000 Tonnen Holz sind in dieser Woche vom Elbeport aus Richtung Süden gerollt. In 14 Tagen wird im Hafen im Industriegebiet Süd der nächste Zug beladen. Schwerlaster bringen das auf Länge geschnittene Holz von der altmärkischen Elbseite nach Wittenberge. Die Holzlieferungen gehen auf der Schienen Richtung Süden. Den Adressaten nennt Hafenchef Michael Beyer nicht, das gehöre zum Geschäftsgebaren.

Seit Mitte Januar bis Ende März ist der Elbeport Umschlagsplatz für insgesamt acht Holzzüge mit jeweils 28 bis 34 Wagen. Er gehe davon aus, so Beyer, dass dieser Auftrag im Herbst und Winter, wenn wieder Einschlagszeit ist, weitergeht. "Der Kunde hat uns entdeckt, die Logistik klappt", das seien gute Voraussetzungen für weitere Aufträge, "zumal wir auch bis 22 Uhr arbeiten". Auch die weiteren Vorteile des Elbeports mit seiner befestigten Fläche und dem unmittelbaren Bahnanschluss liegen auf der Hand. Bisher fand der Holzumschlag nämlich mehr oder minder umständlich irgendwo an Nebengleisen zur Hauptstrecke statt. Beyer ist voller Überzeugung: "Wir haben den besten Umschlagsplatz in der Umgebung." Das werde sich in den nächsten Jahren für den Hafenumschlag auszahlen. Wer unter Umschlag nur jenen vom Wasser aufs Land verstehe, dem hält Beyer entgegen, dass Häfen heute als moderne Logistik standorte Wasser, Straße und Schiene nutzen bzw. bedienen. Für den hiesigen Standort sieht er gute Chancen, "in den nächsten Jahren stetig zu wachsen". "Wir sind in Verhandlungen, die nächsten Vertragsabschlüsse stehen an." Im Wissen um die weitere Entwicklung hat die Elbeport-Gesellschaft sich auch entschlossen, in diesem Jahr erstmals auszubilden. Eine junge Wittenbergerin wird im Elbeport als Bürokauffrau in spe lernen. Der Hafenleiter sagt dazu: "Wir bilden unseren eigenen Nachwuchs aus, weil ich weiß, wie in den kommenden Jahren die Arbeit zunehmen wird." Einen Teil ihrer Lehre absolviert die Auszubildende in Wittenberge, das betrifft beispielsweise Auftragsabwicklung. Einen anderen im Hamburg bei der Buss Group, die zu den Gesellschaftern der Elbeport GmbH gehört.

Langsames, aber stetiges Wachsen werde auch dazu führen, dass die Anzahl der Mitarbeiter von jetzt vier auf sieben aufgestockt werden muss. "Wer zu uns kommt, muss als Voraussetzung den Lkw-Führerschein und keine Angst vor schwerer Technik haben", sagt Beyer, und spricht von einer abwechslungsreichen Tätigkeit.

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