Wittenberger Elbe : Elbe brannte wieder musikalisch

Martialisch mit einem Hang zur Überzeichnung präsentierte Ost+Front ihre Musik.  Fotos: rouf
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Martialisch mit einem Hang zur Überzeichnung präsentierte Ost+Front ihre Musik. Fotos: rouf

Alte Ölmühle wurde ihrem Ruf als beste Konzert-Location der Region gerecht. Tolle Stimmung und flammendes Finale.

svz.de von
14. Mai 2018, 05:00 Uhr

Schwarz war am Samstagabend die Trendfarbe auf der „Alten Ölmühle“. Die Mehrzahl der Besucher des Festivals „Die Elbe brennt“ hatte sich für diese Farbe entschieden. Keine Überraschung, „Rammstein“, Stammväter der „Neuen Deutschen Härte“ bringen ihre Band-Shirts bevorzugt in dieser Farbe heraus. Auch Megaherz und Ost+Front halten es so und „Stahlmann“, die erste Band des Abends. Kein Wunder also, dass auch „Böse Fuchs“ für ihre Auftritte als Anheizerin und Überbrückerin von Ab- und Aufbaupausen diese Farbe wählte.

Im Publikum war das etwas düstere Outfit kombiniert mit Bandnamen und -symbolen, Sprüchen aller Art, Festival-Erinnerungen und Totenköpfen. Von Potsdam bis Rostock waren Fans der NDH-Bands gekommen, zu denen natürlich die Rammstein-Coverband „Feuerengel“ als Höhepunkt des Abends zählte.

Die Besucher wurden musikalisch nicht enttäuscht und die „Alte Ölmühle“ bot zudem Möglichkeiten für ein Foto mit seiner Band. Emotionaler Höhepunkt des Abends war wohl das Geburtstagsständchen aus 3000 Kehlen für Jockel von Ost+Front.

Die Zuhörer sangen wie in den Vorjahren mit, schwenkten die Arme, Hüpften und applaudierten. Feuerengel zeigten beim großen Finale, dass sie ihren Vorbildern musikalisch wie pyrotechnisch kaum nachstehen und sorgten für einen furiosen Ausklang.

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