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Neues vom Perleberger Tierpark : Einladendes Antlitz für einen Publikumsmagneten

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Ideen für die Neugestaltung des Tierpark-Vorplatzes präsentiert / Fördermittel sollen bei der Umsetzung helfen

svz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 22:00 Uhr

Attraktiv gestaltet und mit Hinguckern ausgerüstet – so soll der Vorplatz des Tierparks künftig Besucher empfangen. Mehr als 70 000 Gäste sind es immerhin, die das Kleinod jedes Jahr besuchen. Das Ausflugsziel ist seit langem überregional bekannt und soll speziell im Eingangsbereich nun auch optisch deutlich aufgewertet werden.

Das inzwischen vom Tierparkförderverein mitgetragene Konzept zur Gestaltung des Vorplatzes wurde unlängst in der öffentlichen Sitzung des städtischen Kulturausschusses vorgestellt. Bereits im September vergangenen Jahres war das Vorhaben Thema im Stadtentwicklungsausschuss. Im Anschluss daran hatte es allerdings Diskussions- und Abstimmungsbedarf gegeben.

Claudia Drzymalski vom Werbestudio 1 aus Wittenberge und Sandra Safran vom Bauamt der Stadtverwaltung erläuterten die Vorstellungen und Planungen für die rund 6300 Quadratmeter große Freifläche. In zwei Workshops hatten sich Planer, Tierparkförderverein und Tierparkleitung zuvor auf eine Vorzugsvariante geeinigt. Die besagt nun unter anderem, dass der Vorplatz künftig mit 148 Stellplätzen für Autos ausgestattet werden soll.

Vorgesehen sind dabei auch drei Plätze für Caravans. Diese große Zahl an Parkplätzen sei auf jeden Fall gerechtfertigt. Seit Jahren sei es speziell bei größeren Veranstaltungen so, dass das Areal platzmäßig stark ausgelastet ist. Die Ein- und Ausfahrt soll bustauglich gemacht werden, die bisherige Bushaltestelle in der Industriestraße würde künftig wegfallen. Zwei Drittel der Fläche sollen mit Betonsteinpflaster befestigt werden, der Rest mit so genanntem Schotterrasen.

Sandra Safran machte deutlich, dass man sich zeitlich noch ein Stück von der Ausführungsplanung entfernt befinde. Erst dann würden die Vorschläge ganz konkrete Formen annehmen. Jetzt wäre noch die Phase, in der man über die Ideen nachdenken könnte. Viele davon hatte Claudia Drzymalski im Gepäck bzw. in ihrer Präsentation für die Ausschussmitglieder aufbereitet. Ihr war es wichtig, auf die eigene Designlinie hinzuweisen, aus der unter anderem der Pavillon auf dem Vorplatz ebenso wie Parkbänke, Picknicksets bzw. Papierkörbe hergestellt werden sollen. „Das wird in der Region entwickelt und produziert und ist dennoch günstiger, als wenn man wir es ‘von der Stange‘ nehmen würden.“ Auch bei Fragen der Gewährleistung oder Reparatur sei man mit regionalen Produzenten besser bedient. Moderne, praktische Fahrradständer, Werbefahnen, ein Windspiel an der Straße und weiteres Interieur sollen dem Platz perspektivisch ein ansprechendes Gesicht verleihen. Wenn die Stadtverordnetenversammlung mit ihrem Beschluss dem vorgestellten Konzept folgt, soll das Vorhaben beim Landkreis vorgestellt werden, um letztlich in die europäische Leader-Projektförderung aufgenommen zu werden. In den städtischen Etat für 2015 sind dafür als Gesamtausgabe 400 000 Euro eingestellt – 250 000 Euro sollen in Form von Fördermitteln fließen, 150 000 Euro übernehme die Stadt als Eigenanteil.

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