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Flohmarkt in Weisen : Einkauf unter freiem Himmel

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Familienfest und Flohmarkt in Weisen: Händler reisten sogar aus Rostock und Wismar an / Pferdereiten für die Kleinen

„Anna und Elsa sind im Moment total angesagt“, erklärt Doris Kroll, als sie ein T-Shirt mit dem Motiv der beiden Comicfiguren kauft. Es ist ein Geschenk zum Kindertag für ihre Enkelin Lucy (4).

Fündig geworden ist Doris Kroll, die am Sonnabend den Flohmarkt auf dem Parkplatz des Weisener Landmarktes besucht, bei Händlerin Jana Königstein. Diese erklärt: „Mein Mann und ich sind aus Rostock angereist. Wir leben von Märkten und reisen viel umher.“ Doch eigentlich sei der Bekleidungsstand eher das Metier ihres Mannes. „Der ist aber gerade unterwegs, deswegen helfe ich aus.“ Jana Königsteins Steckenpferd sind handgemachte Schmuckstücke, die sie am Nachbarstand anbietet. Wenige Meter weiter können Besucher am Stand von Eyleen Girod allerhand Babysachen und Kinderspielzeug erwerben. „Ich mache zum ersten mal aktiv mit. Bisher habe ich solche Märkte in Weisen organisiert“, erzählt sie. Mit dem Umsatz sei sie zufrieden. „Das gilt auch für meinen Sohn Maurice. Er hat sein Spielzeug, das er nicht mehr braucht, für den Flohmarkt zusammengetragen. Der Erlös wandert in seine Taschengeldkasse“, so Eyleen Girod.

Als gute Seele und organisator ist Björn Hausmann auf dem Areal unterwegs. „Wir haben hier 20 Stände. Das ist okay. Nur die Besucher kommen stoßweise. Es ist nicht immer so viel los“, sagt er. Das gute Wetter locke wohl einige eher in den Garten. Das bestätigt auch Frank Schmidt. Er betreibt in Wismar einen Spieleladen und bietet in Weisen etwa 3000 CD’s und DVD’s sowie rund 2000 Computerspiele an. „Das ist eben das Risiko bei so einem Markt. Man weiß nie, wie es wird“, so Schmidt, der seit 25 Jahren selbstständig ist. Typische Flohmarktpreise gibt es bei ihm nicht. „Ich gehe aber zwei, drei Euro vom Ladenpreis runter.“

Für die Kinder haben sich die Organisatoren verschiedene Angebote überlegt. Besonders beliebt sind die Pferde des Weisener Reiterhofs. Gerade die Mädchen drehen eine Runde nach der anderen rund um den Spielplatz – natürlich unter Führung. „Ich habe keine Angst“, sagt Emilia Bächer, als sie auf „Grandess“ sitzt. Dabei ist Emilia erst vier Jahre alt. „Es macht Spaß und ich bin ja schon mehrere Runden geritten.“ Während sich die Pferde mal eine Pause gönnen, bemalen die Kinder unter Anleitung von Kita-Mitarbeiterinnen Gegenstände oder widmen sich dem kleinen Streichelzoo. Hier warten Kaninchen und auch Schafe auf Schmuseeinheiten.

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erstellt am 23.Mai.2016 | 08:00 Uhr

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