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Der Prignitzer

13. Dezember 2017 | 17:58 Uhr

Eine Spende hilft dem Verein

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Deutsche Schäferhunde e. V. erhielt gestern 250 Euro und ist dankbar / Trainingsgeräte müssen repariert werden

von
erstellt am 26.Jul.2016 | 12:58 Uhr

250 Euro klingen zunächst nicht viel, aber für den Verein Deutsche Schäferhunde e. V., Ortsgruppe Perleberg, ist das schon ein Menge. Marco Voß freut sich und ist wirklich überrascht. Das Graphische Institut Eckmann hat diese Summe gespendet.

„Wir sind Partner der Stadt, haben eine Informationsanlage errichtet“, sagt der Firmenvertreter Götz Winarsch. Da die Zusammenarbeit mit der Stadt sehr gut sei, wollte die Firma gerne einen Verein unterstützen. „Die Stadt machte Vorschläge, wir entschieden uns für den Hundeverein“, so Winarsch bei der gestrigen Spendenübergabe.

Der Rasentraktor muss regelmäßig gewartet werden, meint Vereinschef Voß und zeigt auf die riesige Rasenfläche am Waldrand von Perlhof. Im Vereinsgebäude gehört die Farbe aufgefrischt, müssen Sanitäranlagen erneuert werden. Wippe, Sprunghindernisse, Tunnel: Voß nennt mühelos Trainingsgeräte, die neue Farbe brauchen, repariert oder gänzlich ausgetauscht werden müssen.

Der Verein zählt knapp 30 Mitglieder. Bei einem Jahresbeitrag von nur 40 Euro seien finanziell keine großen Sprünge machbar. „Desto dankbarer sind wir für diese Spende“, sagt Marco Voß, der erst seit diesem Jahr den Verein führt.

So ist es dann auch sein wichtigstes Ziel, mehr Mitglieder zu gewinnen. Das sei nicht leicht, auch immer weniger Kinder hätten einen Hund. Wer Verein und Trainingsgelände kennen lernen möchte, kann unverbindlich sonntags 10 Uhr vorbei schauen. Um 13 Uhr beginnt die Welpenschule. „Wer dieses oder andere Angebote nutzen möchte, muss nicht zwingend Mitglied werden“, betont Voß.

Natascha Kurz hat auf diese Weise den Verein kennen gelernt, ist seit drei Jahren Mitglied und weiß vor allem die Trainingsmöglichkeiten auf dem Gelände zu schätzen. Sie betreibt Rettungshundesport und nimmt an Wettkämpfen teil.

Mit ihrem Jack Russel-Spitz belegte sie im vergangenen Jahr bei den offenen Deutschen Meisterschaften einen dritten Platz. In eine großen Trümmerhaufen musste ihr Vierbeiner zwei vermisste Personen innerhalb von 20 Minuten finden. Stolz sei sie auf diese Platzierung, und der Hund habe nur eine Schulterhöhe von 29 Zentimetern. Aber Größe sei halt nicht alles.

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