zur Navigation springen
Der Prignitzer

22. November 2017 | 03:12 Uhr

Leben in Berge : Eine Schule für alle

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Vom Bürgermeister bis zu den Fußballern nutzen viele diese Einrichtung in der Gemeinde.

svz.de von
erstellt am 17.Mär.2017 | 12:00 Uhr

Die Grundschule Berge will Bildungsstätte und zugleich ein Zentrum des Lebens in der Gemeinde sein. Die Karnevalisten der Karnevalsgesellschaft Berge hatten dort Station gemacht und das Junge Staatstheater Parchim dort ein mit viel Beifall aufgenommenes Gastspiel absolviert, das vom Dorf- und Kulturverein „Leben in Berge“ organisiert wurde. Auch die Kommune greift auf die Räume gern zurück, so wird es nach längerer Pause am 6. April um 17 Uhr eine Einwohnersprechstunde des Bürgermeisters und weiterer Vertreter der Gemeinde hier geben.

„Es ist nicht immer leicht, diese zusätzlichen Aktivitäten zu koordinieren, aber bisher ist uns das gut gelungen“, sagte Schulleiterin Ramona Hoschek.

Die Veranstaltungen helfen, über die Eltern hinaus Kontakt zu möglichst vielen Bürgern von Berge und aus den Nachbargemeinden zu halten. „Unsere Voraussetzungen dafür sind unter anderem mit der Aula sehr gut.“

Das hat sich auch über Berge hinaus herumgesprochen. So war in der Grundschule kürzlich auch die Musikschule Fröhlich aus Perleberg mit einem Probenwochenende zu Gast. Seit vielen Jahren kommt auch der Spielmannszug Perleberg zu Trainingswochenenden.

Schon traditionell kommen Mädchen und Jungen aus der Kita Pirow einmal die Woche zum Sport nach Berge und Kinder der Kita „Mäuseburg“ aus Berge absolvieren im Alter von fünf Jahren Schwimmstunden. Mancher Schulanfänger kann dann schon stolz das „Seepferdchen„ vorweisen. Auch einige Vereine nutzen die Sporthalle nach den Schulzeiten für ihr Training, beispielsweise im Fußball.

Selbst der Prignitzer Umsonstladen hat seit einigen Jahren seine Räumlichkeiten in der Grundschule.

Und als im Vorjahr Räume für Deutschkurse für Flüchtlinge gesucht wurden, fanden sich auch dafür Platz in der Bildungseinrichtung.

Seit einigen Wochen ist auch der Hort weitgehend in der Schule untergebracht, um die Kita zu entlasten, die zusätzliche Räume benötigt.

Trotz dieser Aktivitäten bleibt genügend Raum für eigene Aktionen von der Faschingsfeier bis zur Aufführung eines von Schülern mit Unterstützung einer Mutter einstudierten Musicals.

Ein Projekt von Schulleiterin Ramona Hoschek ließ sich bisher noch nicht umsetzen, für ein Babyschwimmen fehlt der Nachwuchs in ausreichender Zahl.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen