Nähen und Reparieren in Wittenberge : Eine Nähmaschine für die Kita

Veronika Menk und Hans-Jürgen Döllefeld präsentieren in der Kita die Nähmaschine.
Veronika Menk und Hans-Jürgen Döllefeld präsentieren in der Kita die Nähmaschine.

Der Elblandfestspielverein macht Einrichtung eine Freude. Der Bedarf ist da.

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08. April 2017, 05:00 Uhr

Eine Nähmaschine für die „Märchenland“-Kita in der Sandfurttrift. Der Elblandfestspielverein macht es möglich. „Der Veritasklub hat uns die Maschine der Marke Veritas eines schweizerischen Unternehmens zur Verfügung gestellt. Da wir bereits ein Exemplar besitzen, geben wir diese gern an die Kita weiter“, sagte der Geschäftsführende Vizepräsident Hans-Jürgen Döllefeld gestern bei der Übergabe. „Wir haben Bedarf. Bei uns ist immer etwas zu nähen und zu reparieren“, freut sich Kita-Chefin Heidemarie Bartoll.

Und mit Veronika Menk ist in der Kindertagesstätte auch eine Mitarbeiterin beschäftigt, die super mit der Nähmaschine umgehen kann. Die junge Frau mit Handicap hat in der „Märchenland“-Kita einen sogenannten Außenarbeitsplatz der Prignitz-Werkstätten, die sich in Trägerschaft der kreislichen Lebenshilfe befinden. Lebenshilfe, das BBZ, als deren Tochtergesellschaft, und die Stadt Wittenberge haben gemeinsam dieses Projekt auf den Weg gebracht, das über mehrere Etappen schließlich am 1. April für Veronika Menk in einen unbegrenztes Arbeitsverhältnis mit 20 Stunden pro Woche mündete. Dank des guten Miteinanders von Lebenshilfe und Kommune konnte in der Kita ein weiterer Außenarbeitsplatz der Werkstatt eingerichtet werden, sagt Wittenberges stellvertretende Bürgermeisterin Waltraud Neumann. Dorina Nagel erhielt ihn und unterstützt die Kindereinrichtung bei vielen Dingen, die täglich anfallen, so die Kita-Chefin.  

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