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Die Laga und die Prignitz : Eine Million Flyer und Ideen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Region rückt für die Landesgartenschau 2019 in Wittstock in großem Stil zusammen

Gleich drei Großereignisse in der Region werfen ihre Schatten voraus: Der Brandenburgtag 2018 in Wittenberge, die Landesgartenschau 2019 (Laga) in Wittstock/Dosse und das Fontanejahr, ebenfalls 2019, in Neuruppin. Etwa so groß ist der räumlich gesehene Bogen, den die Verantwortlichen für die Laga bereits im Vorfeld spannen und der Freitagvormittag in der Dossestadt mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung besiegelt wurde.

Die Tourismusverbände Prignitz e. V. und Ruppiner Seenland e. V. rücken auf dieser Basis sehr eng mit der Laga Wittstock/Dosse 2019 GmbH zusammen. „Und auch sehr frühzeitig. Das war von Beginn an unsere Absicht. Über die Inhalte unserer Zusammenarbeit sind wir uns sehr schnell einig geworden“, betonte Laga-Geschäftsführer Christian Hernjokl beim Pressetermin.

Die Partner wollen sich gegenseitig in der Bewerbung, Vermarktung und Öffentlichkeitsarbeit für das Großevent unterstützen – so der Kern der Vereinbarung. So sollen das Besuchermagazin der Landesgartenschau sowie beispielsweise der sogenannte Sales-Guide, ein Verkaufshandbuch für das Reisegruppengeschäft, als gemeinsame Produkte entwickelt werden.

„Damit ist jede Marketingmaßnahme der Laga immer auch Werbung für Stadt und Region“, ergänzt Hernjokl. Das gemeinsame Engagement umfasst außerdem die Vernetzung der jeweiligen Internetseiten sowie die Social-Media-Aktivitäten.

Rund 300 000 Besucher werden zwischen dem 18. April und 6. Oktober 2019 in Wittstock zur Landesgartenschau erwartet. Dass Großereignisse dieser Art durchaus eine nachhaltige und großflächige Wirkung, insbesondere für die Tourismuswirtschaft, haben können, berichtet Andreas Runze von der Berliner PR-Agentur Runze & Casper, die das Marketing der Laga GmbH betreut.

So lagen die Gästezahlen im Gebiet der Havel, ein Jahr nach der Havel-Buga, die 2015 stattfand, deutlich über denen vor der Bundesgartenschau. „Unser Ziel ist es überdies, die Besucher 2019 möglicherweise länger als nur ein, zwei Tage in der Region zu halten. Vielleicht gelingt uns das ja“, gibt sich Andreas Runze optimistisch.

Dafür werden nun lange vorher alle Hebel in Bewegung gesetzt. Den Quellmarkt sehen die Veranstalter in einem Radius von rund 100 Kilometern um die Orte des Geschehens herum – 2019 ist das, wie erwähnt, nicht nur Wittstock, sondern auch Neuruppin.

Ein starker Fokus liegt demzufolge auf der Grünen Woche und der Internationalen Tourismusbörse in Berlin 2018 und 2019. Darüber hinaus sind natürlich viele weitere Aktionen geplant. Unter anderem wolle man mit mehr als einer Million Flyern auf die Laga aufmerksam machen, die im Direktkontakt an den Mann gebracht werden sollen.

Die Tourismusverbände und die Landkreise – gestern vertreten durch die beiden Landräte Torsten Uhe und Ralf Reinhardt – sehen dabei jede der geplanten Aktionen zugleich auch als gute Werbemaßnahme für die Reiseregionen. Während der Landesgartenschau werden sich beide Verbände auf dem Gelände in Wittstock präsentieren, „und auf die kleinen und großen Schönheiten dieser Gegend hinweisen“, blickt Christian Hernjokl voraus.

Seit gut vier Monaten ist der neue Internetauftritt der Laga 2019 online (www.laga.wittstock.de). Ein Countdown zählt die verbleibenden Wochen, Tage und Stunden bis zur Eröffnung. Auch auf Facebook und Twitter ist die Veranstaltung aktiv, gibt es – wie auf der Homepage – regelmäßig aktuelle Informationen zum Stand der Vorbereitungen. Die ersten Bauarbeiten im Zusammenhang mit der Gartenschau, auf dem Areal des Bahnhofs, sind im Gange. 

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