Ein Teenie-Star zum Anfassen

Der 17-jährige Sänger und seine Band brachten den Saal zum Kochen.
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Der 17-jährige Sänger und seine Band brachten den Saal zum Kochen.

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25. November 2012, 06:56 Uhr

Wittenberge | Ein schriller Schrei hallt durch den Saal des Kulturhauses in Wittenberge, als der Sänger Daniele Negronie die Bühne betritt. Was dann folgt, würde man eher bei großen Weltstars erwarten. Mädchen und Jungs kreischen um die Wette, als sie ihr Idol erblicken.

Sie kamen zum Teil schon Stunden vor dem Konzert zum Kulturhaus, um den 17-jährigen Deutschland-sucht-den-Superstar-Finalisten live zu sehen. 800 Fans. Mehr ging nicht. Das Kulturhaus war ausverkauft, war vom künstlerischen Leiter Hans-Joachim Böse zu erfahren.

Eineinhalb Stunden begeistert Daniele das Publikum mit seinem Auftritt, bezieht seine Fans immer wieder mit ein. Vier Mädchen holt er als Backround-Tänzerinnen auf die Bühne, einer anderen stylt er die Haare so, wie er sie selbst trägt. Mit reichlich Haarspray nach oben frisiert.

Zwischen seinen Song heizt er die Stimmung im Saal durch Zurufe weiter an: "Hallo Wittenberge, ihr seid der Wahnsinn." Die Masse schreit auf. Das ist der Grund, weshalb die Teenies den Star so mögen. "Daniele ist so, wie er ist", schwärmt Fan Justine Icken. "Er verstellt sich nicht und behandelt alle gleich." Die Schülerin ist mit ihren Freundinnen extra aus Berlin angereist, um ihren Schwarm auf der Bühne zu sehen. Einige Fans sollen sogar vor den Türen des Kulturhauses übernachtet haben, um beim Konzert in der ersten Reihe ihrem Star ganz nah sein zu können.

Trotz allen Trubels um seine Person, zeigt sich der Teenie-Schwarm, der als DSDS-Finalist immerhin ein Millionenpublikum gewöhnt war, bescheiden: "Ich freue mich über alles, was ich gerade erlebe. Es gibt nichts Cooleres", sagte Daniele vor dem Konzert. Dass Wittenberge eine Kleinstadt ist, stört ihn auch nicht: "Das ist die schönste Location, in der ich bisher singen durfte. Zum Beispiel in Bremen war die Halle viel kleiner."

Die nächsten Ziele seiner Tournee sind München, Mannheim, Zürich und Wien erzählt er. "In den letzten Wochen hab ich mehr Zeit im Auto als in meinem Zimmer verbracht. Aber das ist cool! Ich liebe das Rumreisen." Ob er Wittenberge vergessen würde? Nein, da ist Daniele sich sicher: "Das ist meine allererste Tournee. Die wird mir ewig in Erinnerung bleiben, also auch Wittenberge. Wenn ich ein Foto davon habe, werde ich noch ganz ganz oft daran zurück denken."

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