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Investition ins Wohlfühlen : Ein „tausendschöner“ Keller

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Im Hotel „Deutscher Kaiser“ eröffneten Rilana Lange und Steve Hausmann einen großzügigen Wellnessbereich

von
erstellt am 06.Okt.2014 | 22:29 Uhr

Er ist alles andere als ein „Kellerkind“ und befindet sich dennoch in einem Keller: der vor kurzem eröffnete, neue Wellness- und Erholungsbereich „tausendschön“ des Hotels „Deutscher Kaiser“. Mit sehr viel Eigenleistung, einem sechsstelligen Geldbetrag und unterstützt von Fachfirmen verschafften Hoteleigentümer Steve Hausmann und Kosmetikerin Rilana Lange dem Unterbau des altehrwürdigen Hauses mit der über 200-jährigen Geschichte ein neues, gediegenes Antlitz.

Was beide sicher wissen, ist, dass sich hier vormals „Wiebels Bar“ befand und dass die Idee, einen Wellnessbereich einzurichten, nicht ganz neu ist, worauf bestimmte Vorarbeiten hindeuten, die man hier früher schon einmal vorgenommen hatte. „Nur, umgesetzt wurde die Idee bislang nicht“, sagt Steve Hausmann im Gespräch mit unserer Redaktion. Statt dessen fristete dieser Teil der Herberge in der jüngeren Vergangenheit ein eher trostloses Dasein, in erster Linie als Abstellraum.

So stand das Entrümpeln an vorderster Stelle. Im Mai dieses Jahres ging es los. „Tische, Stühle, Müll, alle möglichen Sachen, die sich hier in den vergangenen 15 Jahren so ansammelten, haben wir entsorgt“, berichtet Steve Hausmann. Als die stattliche Fläche von rund 140 Quadratmetern leergeräumt war, konnte es mit den Bau- und Verschönerungsarbeiten losgehen. Rilana Lange räumt jedoch ein, dass sie schon eine Portion Fantasie benötigte, um sich hier einen Wohlfühltempel hineindenken zu können. „Zunächst mal konnte ich mir gar nichts vorstellen“, sagt sie zu den einstmals muffigen Kellerräumen.

Auch wenn man es dem Wellnessareal nicht ansieht: Am teuersten war letztendlich das Abdichten der Räume, die sich direkt an einem Arm der Stepenitz, in unmittelbarer Nähe des Wehres befinden.

Dass sie so viel Kraft und eigenes Geld in „tausendschön“ investierten, stört Rilana Lange nicht. „Im Gegenteil: Das war mir wichtig, um hier auf lange Sicht vernünftig arbeiten zu können“, sagt die gebürtige Perlebergerin. Berufliche Erfahrungen sammelte sie in den letzten Jahren u. a. in Parchim, Schwerin und Baden-Baden, wo sie ein Wellness-Haus leitete. Ihre Ansprüche an die Ausstattung waren hoch – was man „tausendschön“ ansieht. An ihre Preisgestaltung ging sie indes vorsichtig heran – und hofft nun, dass viele Menschen den neuen Keller des „Deutschen Kaisers“ für sich entdecken.

Noch in diesem Jahr soll das Team übrigens um eine Kosmetikerin erweitert werden. „Eine gelernte Fachkraft wäre schön“, wünscht sich Rilana Lange.

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