Aktion : Ein Spätsommerfest rund ums Rad

Die Köpfe hinter dem Spätsommerfest: Sibylle Jürgens, Thomas Schneider, Birgit Runge und Kerstin Pelen vom Wittenberger Interessenring sowie Gabriele Hahn vom Gewerbeamt der Stadt.
Die Köpfe hinter dem Spätsommerfest: Sibylle Jürgens, Thomas Schneider, Birgit Runge und Kerstin Pelen vom Wittenberger Interessenring sowie Gabriele Hahn vom Gewerbeamt der Stadt.

Interessenring WIR lädt am letzten Septemberwochenende zu einer besonderen Veranstaltung ein

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02. September 2015, 12:00 Uhr

Mit der Idee eines Spätsommerfestes, bei dem sich alles um Wittenberge als Fahrradstadt drehen soll, hat der Wittenberger Interessenring bei der IHK City-Offensive Westbrandenburg den zweiten Platz belegt (wir berichteten). Jetzt haben die Organisatoren ihren Plan konkretisiert und geben Einblicke ins Programm des Festes, das am Samstag, dem 26. September, ab 15 Uhr in der Bahnstraße stattfinden soll.

„Wir haben uns extra so lange Zeit gelassen, um erstmal das Stadt- und Hafenfest und das Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Elmshorn über die Bühne gehen zu lassen“, sagt Thomas Schneider vom WIR-Vorstand. Jetzt aber seien die Planungen weit genug gediehen. „Unter dem Titel ,Wittenberge kommt an – Kein Weg führt an uns vorbei‘ dreht sich alles rund ums Fahrrad. Zum einen zeigen zwei der in der Stadt ansässigen Fahrradgeschäfte Trends und Entwicklungen auf dem Fahrradmarkt, dazu gibt es eine Roadshow mit aktuellen E-Bikes, wo Ausprobieren ausdrücklich erwünscht ist.“

Die zweite Komponente im Konzept seien Sportvereine aus Wittenberge und der Umgebung. „Wir haben die Vereine aus den angrenzenden Kommunen zu einer Art Sternfahrt nach Wittenberge eingeladen, die Radler sollen um 15 Uhr zur Eröffnung auf dem Paul-Lincke-Platz eintreffen.“ Dabei liege der Fokus aber nicht nur auf dem Radsport, sondern generell auf allen Vereinen, die sich sportlich und sozial engagieren, so Schneider. „Natürlich sind da auch die Feuerwehr dabei, die Kleintierzüchter, der Schützenverein, die alle auf sich aufmerksam machen können. Auch das Blaulichtmuseum Beuster ist mit im Boot und zeigt eine kleine Schau zur Historie des Drahtesels, zudem codiert die Polizei Fahrräder und gibt Tipps für Sicherheit rund ums Fahrrad.“

Schließlich sind natürlich viele Innenstadtgeschäfte dabei. „Die Läden werden von 15 bis 19 Uhr öffnen, es gibt unter anderem eine Modenschau, auch mit Fahrradbekleidung, Fotoshootings passend zum Thema Fahrrad. „Dennoch“, betont Schneider, „das Fest ist keine klassische Verkaufsveranstaltung wie beispielsweise das Moonlightshopping. Es geht uns darum, verschiedenste Institutionen zusammenzubringen und daraus Synergien und Partnerschaften für die Zukunft anzuregen.“ Aus diesem Grund ist das Spätsommerfest aus Sicht der Verantwortlichen beim WIR auch keine Konkurrenz zu anderen Veranstaltungen in der Innenstadt. „Das Fest ist ein Familienevent im besten Sinne, bei dem Geschäfte, Vereine und die Stadtverwaltung einfach zeigen wollen, dass hier etwas passiert“, schließt Schneider.

Und all jene Besucher, die noch einen alten Drahtesel in der Scheune stehen haben, sollten das Gefährt vorsichtshalber auf seine Verkehrssicherheit überprüfen. „Wer das älteste, verkehrssichere Rad auf das Fest mitbringt, gewinnt einen WIR-Gutschein über 50 Euro“, locken die Organisatoren.

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