Stadt engagiert sich für Schulstandort : Ein Schulcampus zum Vorzeigen

görke, elblandgrundschule

Kommune investiert fünf Millionen Euro in Bildungsstandort im Allende-Gebiet.

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22. März 2018, 05:00 Uhr

Am Montag fangen an der Elblandgrundschule die Arbeiten für den neuen Außenbereich an, in den auch Sportanlagen integriert werden. Investsumme: 700 000 Euro. Die Kommune kann zur Finanzierung auf Geld aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost zurückgreifen. Parallel dazu bereitet das Bauamt die Instandsetzung von Unterrichtsräumen im Schulgebäude selbst vor. Möglich ist das dank der 694 000 Euro, die die Stadt jetzt für eine bessere Schulinfrastruktur zusätzlich erhält – fußend auf dem Kommunalinvestitionsfördergesetz.

In die Elbland- und die Jahnschule werden davon 640 000 Euro – einschließlich des zehnprozentigen kommunalen Anteils – fließen. Darüber informierte gestern Bürgermeister Oliver Hermann gemeinsam mit Hauptamtsleiterin Waltraud Neumann und Dennis Kathke, Sachgebietsleiter im Bauamt, Brandenburgs Finanzminister Christian Görke.

Dieser war zu einem Arbeitsbesuch nach Wittenberge gekommen, informierte sich an der Elblandgrundschule und der dazu gehörigen Sporthalle über bereits erfolgte Baumaßnahmen und über das, was noch geplant ist, finanziert aus verschiedenen Förderprogrammen.

Vor zehn Jahren entschied sich die Stadt, in den Bildungsstandort im Allende-Gebiet zu investieren. Ende des Jahres werden in Schule, Sporthalle und die Außenanlage knapp fünf Millionen Euro geflossen sein. Im Gespräch mit dem Minister versicherte Torsten Grabau: „Hier ist richtig investiert worden. Ich kann als Schulleiter nur sagen: Uns geht es richtig gut.“ Dieses Gespräch fand im Atrium der Schule statt. Auch dieses ist das Ergebnis einer Investition. Es entstand aus dem ursprünglich umbauten Innenhof. Bürgermeister Oliver Hermann blickte bei dem Ministertreffen insgesamt zurück auf die letzten Jahre. 2012/13 musste die Stadt rund 800 000 Euro für einen verbesserten Brandschutz ausgeben und nahm dafür einen Kredit auf. Fördermittel aus dem Programm Aufbau Ost ermöglichten die energetische Sanierung der Gebäude-hülle, den Atriumbau und die Fenstersanierung. 260 000 Euro konnten nach dem Kommunalen Investitionsfördergesetz für dringend erforderliche Akkustikmaßnahmen eingesetzt werden. In die Sporthalle flossen laut Bürgermeister in den letzten Jahren insgesamt 1,657 Millionen Euro.

Görke kommentierte: „Alle Achtung. Hier sind Gelder sehr gut investiert worden. Da freut man sich als Finanzminister.“ Sehr anerkennend äußerte sich Görke zum Engagement der Stadt und ihrer Abgeordneten. Wittenberge, obwohl nicht zu den reichen Kommunen im Land gehörend, erweise sich als sehr leistungsfähige Stadt, entwickle sich – durch flankierende Maßnahmen aus Föderprogrammen unterstützt – erfreulich. In Bezug auf die Grundschule im Allende-Gebiet mit Sporthalle und neuem Außenbereich sprach Görke von einem modernen Schulcampus.

An der Elblandgrundschule lernen 282 Kinder, 45 von ihnen sind Migranten. Gern nahmen die Stadt als Schulträger und Torsten Grabau den Hinweis das Finanzministers auf ein neues längerfristig angelegte Förderprogramm auf. Das Land finanziert zusätzliche Stellen für Migrationssozialarbeit, die der Landkreis vergibt.

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