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Sommerfest stärkt perleberg : Ein Plädoyer für die Kreisstadt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Rund 150 Gäste verbringen auf dem Sommerfest unserer Zeitung einen unterhaltsamen Abend und stärken Perleberg den Rücken

von
erstellt am 13.Sep.2017 | 21:00 Uhr

„Wir können Zeitung! Perleberg kann Kreisstadt!“ Unter diesem Motto hatte „Der Prignitzer“ gestern zu einem Spätsommerfest eingeladen. Weder die herbstlichen Temperaturen noch die vereinzelten Sturmböen hielten die Gäste fern. Rund 150 kamen auf das attraktive Festareal im Park des früheren Krankenhauses in der Perleberger Bergstraße, das heute dem Landkreis gehört.

Die Tageszeitung, ob gedruckt oder digital, ist mehr als nur eine Informationsquelle für die Prignitzer. Sie wird im Kreis als ein Wirtschaftsunternehmen und als Ausbildungsbetrieb wahrgenommen. Unser Medienhaus bringt sich aktiv in das gesellschaftliche Leben mit ein, nur ein Beispiel dafür ist die Ausrichtung der Ausbildungsmesse Go! Die Zeitung ist ein Stück Heimat.

Das Motto des Abends stand im Zeichen der bevorstehenden Kreisfusion und der Entscheidung über die künftige Kreisstadt. Perleberg steht im Ringen um den Erhalt nicht allein da. Als Mitglied im Wachstumskern, zusammen mit Umlandgemeinden und dem Landkreis gehen die Partner Probleme der Region gemeinsam an.

Bei allen Herausforderungen wie Abwanderung, Fachkräftemangel und demographischer Wandel kann die Region Erfolge vorweisen: Es gibt Ansiedlungen, die Arbeitslosigkeit sinkt, es gibt Zuzug. „Wir jammern nicht, wir packen an“, sagte Lutz Lange als Vorsitzender Wirtschaftsinitiative Westprignitz.

Der gestrige Abend bot vielen Lesern, Geschäftspartnern, Ehrenamtlichen und Politikern eine „Kommunikationsbörse“, um untereinander, aber auch mit den Machern der Zeitung ins Gespräch zu kommen.

Zu den Gästen gehörten neben dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Christian Görke (Die Linke), Bundes- und Landtagsabgeordnete sowie der Prignitzer Landrat Torsten Uhe und sein Neuruppiner Amtskollege Ralf Reinhardt.

Den Park habe der Kreis sehr gerne für dieses Fest zur Verfügung gestellt. „So können sich die vielen Gäste vom hochmodernen Verwaltungscampus persönlich überzeugen“, sagte Torsten Uhe. Hier gebe es „beste Voraussetzungen für den Erhalt des Kreisstadtstatus von Perleberg – Perle der Prignitz“, so Uhe weiter.

Worte, die Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura erfreuten: „Ich bin begeistert vom Engagement unserer Lokalzeitung ,Der Prignitzer‘ und von der Präsenz der regionalen Wirtschaft sowie der großen Gästezahl“, sagte sie. Perleberg sei nicht 200 Jahre lang Kreisstadt, weil es politisch hieran niemals Zweifel gegeben habe, „sondern weil man in der Region zusammensteht, sich gegenseitig den Rücken stärkt, wenn es darauf ankommt“, so Jura weiter.

Eine zukunftsfeste Kreisverwaltung, eine gut organisierte Luft- und Bodenrettung und ein nicht nur im Kampf gegen Hochwasser bewährter Katastrophenschutz seien nur einige Argumente, die für eine künftige Kreisstadt Perleberg sprechen, meinte sie.

Die Geschlossenheit der Region und die Unterstützung durch alle Kommunen sowie insbesondere durch Wittenberge und der Kreisverwaltung stimmen sie zuversichtlich. Unserer Zeitung sei es mit dem Motto des Sommerfestes gelungen, alle Akteure zusammen zu bringen, „um ein Zeichen zu setzen, ein Zeichen für unsere Kreisstadt Perleberg“, sagte die Bürgermeisterin.

Produzenten und Aussteller aus der Region bereicherten den Abend mit ihren regionalen Produkten: Fleisch, Brötchen, Rapsöl, Gemüse, Biogerichte... Sie präsentierten sich gemeinsam unter dem Slogan „Wir sagen Ja zu Perleberg“. Nicht weniger regional das vom Restaurant Alte Ölmühle angerichtet Büfett: „Mit Ausnahme des Käses stammt alles aus der Region“, sagte Geschäftsführer Jan Lange.

Zuversicht herrscht an diesem Abend nicht nur, was die Zukunft Perlebergs als Kreisstadt betrifft, sondern auch die der Tageszeitung. „Der Prignitzer“ feiert im kommenden Jahr seinen 125. Geburtstag. Seit dem vergangenen Jahr gehört die Zeitung zur NOZ Medien Gruppe, die mit einer täglichen Gesamtauflage von 460 000 Exemplaren und rund 3000 Mitarbeitern zu den Top Ten der Bundesrepublik zählt.

Der „Prignitzer“-Chefredakteur Michael Seidel verwies auf eine kürzlich veröffentlichte, repräsentative Leser-Studie „Zeitungsfacetten“, dass allen Untergangsapologeten zum Trotz die regionalen Tageszeitungen noch immer mit der höchsten Glaubwürdigkeit und einer klaren Themenkompetenz glänzen.

 

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