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Einwohnerversammlung in Groß Buchholz : Ein Haus fürs Dorf und die Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Groß Buchholzer offerieren auf Einwohnerversammlung neue Standortvariante

von
erstellt am 12.Okt.2017 | 05:00 Uhr

Es ist ihr größter Erfolg: Die L10, die bis vor Monaten noch Groß Buchholz trennte, ist wieder „eingemeindet“. Ortseingangsschilder schreiben jetzt 50 km/h vor. „Es ist sichtlich besser geworden, auch wenn etliche trotzdem hier gefühlt schneller unterwegs sind“, so der Tenor am Dienstagabend auf der Einwohnerversammlung. Kontrollen seitens der Polizei und des Landkreises gab es, „doch die können nicht ständig und überall sein“, hegen die Groß Buchholzer gewisses Verständnis. Die Stadt versprach, nochmals entsprechende Infos an die Polizei weiterzugeben.

Noch nicht gefunden habe man die Lösung hinsichtlich der Beleuchtung an der Bushaltestelle, räumte Holger Schelle vom Stadtbetriebshof ein. Das Provisorium blendete die Autofahrer, so dass es wieder entfernt wurde. Mit dem Landesbetrieb für Straßenwesen wolle die Stadt nun andere Möglichkeiten ausloten, versprach Bürgermeisterin Annett Jura. Und auch hinsichtlich des Erwerbs der ehemaligen Gaststätte fasste die Verwaltung diese Möglichkeit zumindest ins Kalkül. Das Anwesen sei inzwischen leergezogen und soll zum Verkauf stehen, so die Groß Buchholzer.


Prämissen haben sich verändert


Damit hätten sich die Prämissen verändert, räumte die Bürgermeisterin ein. Sie machte aber auch deutlich, dass es sich um ein relativ großes Anwesen handle, für das auch eine entsprechende Nutzung gegeben sein müsse. Vorschlag von Reiner Polzin: Fahrzeughalle für die Feuerwehr am Giebel anflanschen und das Dorfgemeinschaftshaus im Gebäude integrieren. Das allein werde aber sicher nicht reichen. Aber man wolle diese neue Standortvariante prüfen, so Annett Jura.

Auch wenn die Stadt den Wunsch vieler Groß Buchholzer nach einem straßenbegleitenden Radweg Richtung Perleberg verstehe und jedes Ansinnen in dieser Richtung unterstütze, so dürfte dieses Projekt derzeit wenig Aussicht auf Erfolg haben. Die Straße, die in diesem Bereich der Stadt gehört, ist zu schmal, um einen Radweg aufzunehmen. Also müssten Flächen angekauft werden, machte Kämmerin Ute Brüggemann deutlich. Die Groß Buchholzer ließen zumindest keinen Zweifel daran, dass sie, insbesondere auch die Schulkinder, aufs Rad umsteigen würden. Sich jetzt die Straße mit den Autos zu teilen, sei aber zu gefährlich.

Versprochen und nicht vergessen ist die Umzäunung für den Spielplatz. Das Material sei schon da, „aber wir haben es bisher einfach nicht geschafft“, so der stellvertretende Betriebshofleiter. „Vielleicht findet sich dann auch noch ein Weg, auf dem Spielplatz ein, zwei Bänke aufzustellen“, regte eine Groß Buchholzerin an.

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