Ein Dankeschön für die Großeltern

Die Drei- bis Fünfjährigen geben mit Liedern und Gedichten Einblick in den Kita-Alltag.
Die Drei- bis Fünfjährigen geben mit Liedern und Gedichten Einblick in den Kita-Alltag.

Einmal im Jahr findet an der Kita „Knirpsenland“ der Oma-und-Opa-Tag statt / Eine Oma reiste aus dem Kosovo an

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17. November 2017, 09:54 Uhr

„Wir sind eine der wenigen Einrichtungen, die den Oma-und-Opa-Tag noch durchführen“, sagt Claudia Zickel, stellvertretende Leiterin der Kita „Knirpsenland“. „Den Termin geben wir schon lange vorher bekannt, denn die Großeltern arbeiten zum Teil noch, und sie reisen inzwischen sogar aus dem Ausland an.

Während die zirka 70 Omas und Opas an ihren Tischen sitzen, stehen in einem Nachbarraum die drei- bis fünfjährigen Jungen und Mädchen aus der Bienchen-, Bambini- und Zwergengruppe, auf ihren Auftritt. Letzte Instruktionen von den Erzieherinnen und es geht los: Die Kinder gehen in den „Festsaal“. Während sie ihren Großeltern zuwinken und einige Kinder „Oma! Oma!“ rufen, nehmen sie auf der kleinen Bühne Aufstellung.

Erzieherin Birgit Ewert begrüßt alle Gäste und lässt sie wissen „dass sich alle Jungen und Mädchen freuen, dass so viele Omas und Opas gekommen sind“. Die Kinder hätten fleißig geübt und seien ganz aufgeregt. Mit Liedern und Gedichten geben sie einen Einblick in den Kita-Alltag.

Die Großeltern sind begeistert. Seit fünf Jahren ist Ines Schomacher beim jährlichen Oma-und-Opa-Tag dabei. Ihr Enkelsohn Finn „ist hier in guten Händen“. Ihr gefällt die gesamte Gestaltung. „Es ist so schön, wie die Kinder singen und dass man mit ihnen sich die Einrichtung ansehen und gemeinsam spielen kann.“

Auch Helmut Schröder, dessen Enkelin das „Knirpsenland“ besucht, findet den Oma-Opa-Tag „sehr schön“. Mit seinem Fotoapperat hält er die Höhepunkte fest. Doch bevor gegessen und gespielt wird, bekommen die Großeltern Urkunden „für die liebste Oma und den liebsten Opa“ überreicht. Diese haben sie gemeinsam mit ihren Eltern zu Hause gestaltet. Ebenso haben die Eltern das bunte Frühstücksbufett gestaltet. „Auf diese Weise sagen sie ihren Eltern Danke für die Unterstützung“, sagt Claudia Zickel. Zur Erinnerung an diesen besonderen Tag werden in der Foto-Ecke Fotos gemacht.

Die Großeltern kommen nicht nur aus Perleberg und Umgebung, sondern auch aus Berlin und in diesem Jahr auch aus dem Kosovo und Tschechien. Doch leider erkrankte der Enkelsohn der tschechischen Oma, so dass sie ihn zu Hause betreute. Sichtlich wohl fühlte sich die Oma aus dem Kosovo bei ihren Enkeln Deon und Rubina.

Gegen 10.30 Uhr ist der Oma-und-Opa-Tag 2017 in der Kita vorbei. Doch viele Großeltern nehmen ihre Enkel mit und dieser besondere Tag findet zu Hause seine Fortsetzung.

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