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Nachwuchs in der Prignitz : Edgar heißt das 200. Baby

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Kreiskrankenhaus Prignitz rechnet in diesem Jahr mit über 400 Geburten / Auch im gesamten Landkreis steigen die Geburtenzahlen.

svz.de von
erstellt am 13.Jul.2017 | 21:00 Uhr

„Edgar Köhn heißt Baby Nummer 200, welches in diesem Jahr im Kreiskrankenhaus Prignitz geboren wurde“, informiert Jacqueline Braun, Leiterin Marketing des Krankenhauses.

„22 Stunden hat es von den ersten Wehen bis zur Geburt am 11. Juli um 0.04 Uhr gedauert“, sagt der stolze Vater Marcel Köhn. Der Geburtsverlauf verlief normal, bestätigt Dr. Volkmar Hübel, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Mutter Lina Bleß hält ihren Sohn, der bei der Geburt 3194 Gramm wog und 52 Zentimeter lang war, liebevoll in den Armen. Er verschläft den ganzen Rummel, der gerade um ihn herum geschieht. Die Eltern fühlen sich in der Klinik sehr wohl, was Geschäftsführer Karsten Krüger sehr gern zur Kenntnis nimmt. „Die Möglichkeit, hier ein Familienzimmer zu haben, die ersten gemeinsamen Erfahrungen beim Wickeln und Anziehen zu machen, das ist hervorragend“, sagt Marcel Köhn.

Der Bundeswehrsoldat und die Heilerziehungspflegerin haben bisher allein mit einer Katze in Wittenberge gewohnt. Die wird sich nun künftig die Aufmerksamkeit mit Edgar teilen müssen. Chefarzt und Klinikleitung übergaben den Eltern ein Präsent für ihr Baby: Ein Starterpaket Windeln sowie einen 50-Euro-Gutschein. Edgar soll noch ein Geschwisterchen bekommen, und so kündigte Lina Bleß an, dass sie in zwei Jahren wiederkommen werde.

Die Geburtenzahlen sind in den letzten Jahren im Prignitzer Kreiskrankenhaus gestiegen. Kamen 2015 hier noch 305 Kinder zur Welt, waren es ein Jahr später schon 377. „Wenn der Trend so anhält“, meint Jaqueline Braun, „dann können es in diesem Jahr über 400 Geburten werden.“

Auch im Landkreis Prignitz gehen die Geburtenzahlen nach oben. Wie von Dorit Lugowski, Sachbearbeiterin Statistik zu erfahren ist: „Auch wenn uns die Zahlen des vergangenen Jahres noch nicht vorliegen, ist ein Trend erkennbar. Mit 549 Geburten im Jahr 2015 kamen 47 Kinder mehr auf die Welt als 2014.“

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