Jahreshauptversammlung der Feuerwehr : Düpower Wehr mit neuer Führung

Die Neuen in der Düpower Wehr: v. l. Robert Kopka, Dennis Havemann, Susanne Möller, Danilo Helmdach.
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Die Neuen in der Düpower Wehr: v. l. Robert Kopka, Dennis Havemann, Susanne Möller, Danilo Helmdach.

Benjamin Thalmann und Florian Pankow per Handschlag durch den Stadtwehrführer berufen / Jugendwehr im Aufwind

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01. März 2016, 12:00 Uhr

Per Handschlag wurden durch den Stadtwehrführer, in diesem Fall seines Stellvertreters Holger Schelle, am Freitagabend Benjamin Thalmann zum Ortswehrführer von Düpow und Florian Pankow zu seinem Stellvertreter berufen. Die bisherige Wehrführerin Jeanette Friedrich hatte aus gesundheitlichen Gründen das Amt abgegeben.

Mit der neuen Wehrführung haben hier aber keine Greenhorns die Leitung übernommen. Benjamin Thalmann agierte zuvor schon als Stellvertreter. Eine schlagkräftige Truppe wisse man hinter sich, so der junge Wehrführer auf der Jahreshauptversammlung. Insgesamt 45 Mitglieder – aktive sowie Feuerwehrleute in der Alters- und Ehrenabteilung – zählt die FFw derzeit, Tendenz steigend. Im letzten Jahr kamen vier neue Kameraden dazu. Zurzeit absolvieren diese den Truppmannlehrgang und hoffen, ihn im März erfolgreich zu beenden.

Mit Recht besonders stolz können die Düpower auf ihre Nachwuchswehr sein, räumte Holger Schelle, der zugleich auch Ortswehrführer in Spiegelhagen ist, ein. Denn hier sei es noch nicht gelungen, wieder eine Jugendwehr aufzubauen.

Im Herbst wurde eine solche in Düpow wieder zum Leben erweckt und unter Jugendwartin Karina Pankow und ihrem Stellvertreter Matthias Schulze wuchs die Gruppe bereits auf 14 Kinder an. Ihren ersten Einsatz hatten die Nachwuchsblauröcke zum Weihnachtsbaumverbrennen. Mit Unterstützung der Kameraden sammelten sie die ausgedienten Christbäume ein, und natürlich waren sie auch dabei, als diese dann in gemütlicher Runde in Flammen aufgingen.

Ein Wermutstropfen an diesem Abend: Matthias Schulze gab seinen Posten notgedrungen auf, da er beruflich zu sehr eingespannt sei. Schnellstmöglich wolle, müsse man nun eine Lösung finden, waren sich die Kameraden einig.

Mit Blick auf die Erwachsenenwehr konnte der amtierende und nun in das Amt berufene Wehrführer von einem einsatzreichen Jahr sprechen. 20 Mal wurden die Kameraden alarmiert, vor allem zu Brandeinsätzen gerufen. Stattliche Einsatzzahlen für eine Ortswehr wie Düpow, konstatierte so auch der stellvertretende Stadtwehrführer. Damit verband er zugleich den Dank für die große Einsatzbereitschaft. Dem schloss sich Bürgermeisterin Annett Jura an. Die Kameraden nutzten die Gunst der Stunde, um einige Probleme anzusprechen. Konkret ging es dabei um die Straßenbeleuchtung vor dem Gerätehaus und den Fußboden in der Fahrzeughalle. Dinge, die die Stadt prüfen lasse. Hinsichtlich der Sirene, die nicht überall im Dorf gehört wird, konnte Uwe Schleich, zuständig für Brand- und Katastrophenschutz bei der Stadt, gleich eine Lösung in Aussicht stellen. Denn ins Auge gefasst sei eine sekundäre Alarmierung übers Handy.

Mit einer Schweigeminute gedachten die Kameraden zu Beginn des im vergangenen Jahr verstorbenen Günther Friedrich. Er hätte jetzt sein 50. Dienstjubiläum in der Freiwilligen Feuerwehr Düpow begannen.

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