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Perleberger Hagen : Dritte Hagenbrücke ersetzt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

2,5 Tonnen schwere Querung über Stepenitz eingeschwenkt. Jetzt wird Zuwegung noch angepasst

von
erstellt am 31.Aug.2017 | 20:45 Uhr

Eine dreiviertel Stunde, dann war die neue Querung an der Pferdeschwemme an ihrem Platz. Für Klaus Jüchert mit seinem Kran, der bis zu 50 Tonnen an den Harken nehmen kann, kein Problem. Mit 2,5 Tonnen ist die neue Brücke da schier ein Leichtgewicht. Nicht ganz so leicht war es, sie gestern über den Kreisel zur Pferdeschwemme zu transportieren. Denn wie geplant, kam sie in einem Stück. Und so wurde es etwas eng Am Hohen Ende, musste ein Anwohner noch sein Auto wegfahren. Dann aber klappte alles, wie das Brezelbacken. Zentimeter genau hievte der Kran die vorgefertigte Aluminium-Fachwerktrog-Brücke an ihren Platz. „Jetzt muss auf der Hagenseite noch die Zuwegung angepasst werden“, ergänzt Matthias Ganswindt von der HTK Bau GmbH Wusterhausen, die für den Ingenieurbau verantwortlich zeichnet.

Gestern wurden auch gleich die Aufmaße für das Brückengeländer an der Zuwegung genommen. „Es wird faktisch maßgeschneidert“, ergänzt Andreas Heinrich vom Bauamt der Stadt. Und zwei Schutzrohre müssen noch installiert werden, eins für die Straßenbeleuchtung. Zwei Meter Nutzungsbreite wie gehabt und 14,20 Meter lang – Stützweite wie der Fachmann sagt – so die Maße der neuen Querung. Mit zirka 90 000 Euro wurden die Baukosten veranschlagt.

Geplant sei, Ende September, spätestens Anfang Oktober die Brücke freizugeben. Damit führen dann wieder drei Brücken in Perlebergs grüne Lunge.

Zur Erinnerung: Im Jahre 1993 wurde die Holzbrücke an der Pferdeschwemme auf den alten Fundamenten errichtet. Doch schon nach zehn Jahren deutete sich an, dass diese Querung über die Stepenitz für Fußgänger und Radfahrer alles andere als für die Ewigkeit gefertigt wurde. Dabei ist sie aber überaus wichtig für die Erschließung von Hagen und Innenstadt. Nicht zuletzt führen auch die Gänsetour und die Tour Brandenburg über jene. Doch die Schäden an der Brücke waren inzwischen so enorm, dass Verkehrs- und Standsicherheit in Frage gestellt sind. Kurzum: Die Dauerhaftigkeit des Bauwerks war nicht mehr gegeben, sagten die Fachleute. Und damit musste auch die dritte Brücke im Hagen durch eine neue ersetzt werden.  

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