Prignitzer Veranstaltung : Dritte Auflage für Familienmesse

Das Messe-Team vor dem Perleberger Rathaus. Die Organisatoren begeben sich jetzt in die heiße Phase der Vorbereitungen für den 11. Juli.
Das Messe-Team vor dem Perleberger Rathaus. Die Organisatoren begeben sich jetzt in die heiße Phase der Vorbereitungen für den 11. Juli.

Veranstaltung findet erstmals im Sommer und an einem Wochenende statt / Wer sich einbringen will, kann sich anmelden

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29. April 2015, 12:00 Uhr

Die beiden ersten Familienmessen in der Prignitz sprechen mit ihren Zahlen für sich: Bereits zur Auftaktveranstaltung im Oktober 2012 präsentierten sich 44 Aussteller, fast 400 Besucher kamen nach Perleberg. 58 Aussteller, darunter auch familienfreundliche Arbeitgeber, zählten die Organisatoren im November 2013 zur zweiten Auflage und mehr als 500 Besucher. Die dritte Prignitzer Familienmesse findet – zusammen mit dem achten Prignitzer Familientag – nun am 11. Juli von 10 bis 14 Uhr statt, erstmals also im Sommer und erstmals an einem Wochenende. Deswegen und weil das Spektrum gegenüber früherer Veranstaltungen wesentlich weiter gespannt ist, erhoffen sich die Veranstalter einen noch größeren Zulauf als zur ersten und zweiten Auflage.

Im Auftaktpressegespräch vorgestern im Perleberger Rathaus gaben die Akteure einen Überblick über das, was die Gäste in und an der Rolandhalle erwarten wird: vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebote von der Kinderbetreuung bis zur Seniorenpflege, Spiel- und Sportofferten, Ausbildungs-, Qualifizierungs und Arbeitsangebote der Einrichtungen und Unternehmen, die sich präsentieren, Sprachkurse und Integrationsangebote für Menschen mit Migrationshintergrund. Rund um die Rolandhalle soll es zudem einen Kinder- und Familientrödelmarkt geben. Ein buntes Bühnenprogramm und kulinarische Angebote sollen die Veranstaltung abrunden.

Ein riesiges Kooperationsprojekt sei die Messe über die Jahre geworden, stellte Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura fest, die gemeinsam mit Landrat Torsten Uhe 2015 die Schirmherrschaft über das Event übernehmen wird. Mit im Boot sind – neben der Rolandstadt, dem Perleberger Bündnis für Familie und dem Landkreis – die Ländliche Erwachsenenbildung e. V. (LEB e. V.), das Jobcenter Prignitz und die Arbeitsagentur Neuruppin. Unterstützend wirken in der Vorbereitung zudem der Kreisjugendring und die Caritas mit.

Neben der reinen Präsentation von Angeboten sei ein wichtiges Ziel der Messe auch die Vernetzung derselben, machte Anke Müller-Behrendt vom Jobcenter Prignitz deutlich. Obwohl die Region auf diesem Feld eine Menge zu bieten habe, seien etliche Angebote immer noch nicht genügend bekannt, wissen auch verschiedene Anbieter nicht voneinander, dass es den anderen gibt. Vorhandene Netzwerke wolle man zudem stabilisieren, wie Mirko Schmahl vom LEB e. V. anfügte.

Um die dritte Prignitzer Familienmesse, die unter dem Motto „Die Prignitz – ein Lebensort für alle“ steht, zu einem runden Erlebnis werden zu lassen, ist noch einiges an Organisationsaufwand nötig. Und auch die Mithilfe von Vereinen, Einrichtungen, Initiativen, Firmen, Sponsoren, wie das Messe-Team verdeutlicht. Fest gebongt für das Bühnenprogramm sind bereits die „Ohrwürmer“ der Caritas und ein Beitrag mit Katharina Fährmann, Ballettlehrerin an der Kreismusikschule Prignitz. Weitere Beiträge bzw. Vorschläge können gern beim Kreisjugendring bei Jessika Muhs angemeldet werden. Geplant ist zudem am 11. Juli von 11 bis 13 Uhr ein Speed-Dating, das Arbeitgeber mit Erziehenden in Kontakt bringen will. Stattfinden soll es im Spiegelsaal der Rolandhalle. Arbeitgeber, die Interesse haben, und alle, die das Speed-Dating für sich nutzen möchten, werden gebeten, sich aus organisatorischen Gründen vorher bei Isabel Bauer, Agentur für Arbeit Perleberg, anzumelden.

Für die Ausstattung der Messe und des Bühnenprogramms werden überdies Sponsoren gesucht, die Geld- oder Sachzuwendungen geben können. Sie können sich beim LEB e. V. melden. Ein eventuell verbleibender Überschuss aus dem Sponsoring würde – wie bereits 2013 – einem sozialen Zweck im Landkreis zugute kommen. Seinerzeit erhielt die Schule an der Stepenitz in Perleberg eine Zuwendung für ein Projekt, berichtete Angelika Hahn vom Landkreis.

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