SoundCity : Drei tolle Tage mit Kunst und Musik

Einen kleinen Vorgeschmack auf SoundCity gab gestern die Kreismusikschule, die beim Festival natürlich mit dabei ist.
Einen kleinen Vorgeschmack auf SoundCity gab gestern die Kreismusikschule, die beim Festival natürlich mit dabei ist.

Vom 17. bis 19. Juli verwandelt sich Wittenberge in eine große Freilichtbühne für Kunst, Musik und Tanz

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18. Juni 2015, 12:00 Uhr

Action, Spaß, Unterhaltung, hochklassige Kultur, Lebensfreude pur: An drei Wochenenden in Folge wird Wittenberge im Juli dies alles bieten: Den Auftrakt machen der Elbebade- und der Prignitzer Blaulichttag sowie das große Sommerfest im Historischen Lokschuppen am 4. Juli. Das darauf folgende Wochenende gehört am 10. und 11. Juli den Elblandfestspielen. Nur eine Woche später – vom 17. bis 19. Juli – werden sich an die 30  000 Besucher an bzw. vor sechs Bühnen und ebenso vielen Kunstinseln entlang der Wasserkante und in der nahen Altstadt tummeln. Wittenberge ist für drei Tage SoundCity.

„Wir sind auf viele Akteure und Gäste eingestellt und werden ihnen sehr gute Gastgeber sein“, sagte gestern, als der Landesverband der Musik- und Kunstschulen das Programm für die drei Tage Festival im Detail vorstellte, Bürgermeister Dr. Oliver Hermann. Bereits 2008 hatte sich Wittenberge als ein Austragungsort beworben. Dass es damals nicht geklappt hat, ist aus heutiger Perspektive eher von Vorteil. „Wir hatten Gelegenheit, unsere Stadt noch aufzuhübschen“, so der Bürgermeister. Wobei aufhübschen eine Untertreibung ist. Denn die Elbuferpromenade ist völlig neu entstanden.

Als die Vertreter aus Musik- und Kunstschulen des Landes 2014 in Wittenberge tagten, um sich ein Bild von ihrem Festivalort zu machen, waren sie hellauf begeistert von dem Standort am Wasser. Als Vorsitzender des Landesverbandes meinte gestern Hinrich Enderlein: „Der Fluss gibt eine wundervolle Kulisse ab.“ Die Bühnen und die Kunstangebote – kurz Kunstinseln genannt – werden sich auch in der Regel in großer Nähe zum Wasser befinden. Viele Erlebnisse und Mitmachangebote auf kurzen Wegen: Das ist ein Markenzeichen von SoundCity. Bühnen und Kunstinseln werden zwischen Ölmühle und Nedwighafen sowie im Umfeld der evangelischen Kirche zu finden sein. Alle Hoffnungen ruhen nun auf dem Wettergott, denn SoundCity ist ein typisches Open-Air-Festival. Ein Ausweichen in Turnhalle und Schulen kommt schon deshalb nicht in Frage, weil dort die Teilnehmer ihr Nachtlager aufschlagen. In der Stadt müssen mindestens 1500 Quartiere bereitstehen. Kommune und Landkreis arbeiten bei der logistischen Vorbereitung von SoundCity eng zusammen, betonten gestern Bürgermeister ebenso wie Landrat Torsten Uhe. Dieser sprach auch von einer Wertschätzung, die die Region mit der Vergabe des Landesfestivals erfahren habe. Vor Wittenberge haben sich in den Vorjahren bereits Pritzwalk und Perleberg als gute Gastgeber erwiesen.

Zu den starken Partnern bei SoundCity gehört die Sparkasse Prignitz. Das regionale Kreditinstitut engagiert sich als Hauptsponsor, „so wie wir auch in Pritzwalk und in Perleberg die jeweiligen Landesfestivals unterstützt haben“, sagt der Vorstandsvorsitzende André Wormstädt. Beweggrund: „Uns als Sparkasse liegen die Förderung von Kunst und Kultur sowie die der Jugend hier in der Region besonders am Herzen.“

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