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Gottfried-Arnold-Gymnasium Perleberg : Drei siebente Klassen sind das erklärte Ziel

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Kreis, Stadt und Gymnasium sind sich einig / Gespräch mit dem Schulamt soll folgen

von
erstellt am 22.Mai.2015 | 08:00 Uhr

Das Gottfried-Arnold-Gymnasium soll auch künftig dreizügig laufen und somit drei siebente Klassen eröffnen. Dafür sprachen sich der Landkreis, in persona des 1. Beigeordneten Christian Müller, sowie Bernd Kaffenberger, zuständig für Schulentwicklungsplanung, und die Stadt, vertreten durch Bürgermeisterin Annett Jura, aus. Mittwoch fand dazu ein Gespräch im Rathaus statt.

„Als Schulträger haben wir unsere Position stets klar deutlich gemacht und darauf verwiesen, dass wir an allen drei Gymnasiums-Standorten die Dreizügigkeit haben möchten und auch die Möglichkeit dafür sehen“, betont Danuta Schönhardt, Leiterin des zuständigen Geschäftsbereiches der Kreisverwaltung, mit Verweis auf das Gespräch im Rathaus. Mehrfach habe man mit dem zuständigen Schulrat Karl-Heinz Kowalzik, Leiter der Regionalstelle im Landesamt für Schule und Lehrerbildung, telefoniert und auch auf den besonderen Status als Kreisstadt und auf die Entwicklung verwiesen. Kontakt gab es zudem über den Landtagsabgeordneten Gordon Hoffmann (CDU) mit dem zuständigen Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Auch im Schulausschuss am 2. Juni wird das Thema öffentlich aufgegriffen.

„Wir werden uns für drei siebente Klassen einsetzen, dafür kämpfen“, betont Bürgermeisterin Annett Jura. Man bemühe sich kurzfristig um einen Termin im Staatlichen Schulamt. Vor allem wolle man eine Begründung für diese Entscheidung einfordern, denn eine solche liege bis dato nicht vor, so die Bürgermeisterin.

Schulleiter Veit Goralczyk-Pehl stellt klar: „Wir können das Staatliche Schulamt zu nichts zwingen, wir bitten aber um eine vernünftige Begründung, warum bei gleicher Schülerzahl (65) Pritzwalk dreizügig zugelassen wird und wir zweizügig agieren sollen.“ Zugleich verweist er darauf, dass die Perleberger Schüler in wesentlich größeren Klassen, als in der Prignitz üblich, lernen müssten, falls das Schulamt an seiner Entscheidung festhalte. Mit Blick auf Zuzüge und auf die steigende Zahl der Asylbewerber „sind unsere Möglichkeiten begrenzt, ja haben wir gar keine mehr“.  

 

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