Autodiebe gestehen : Drei Autos im Hafenbecken versenkt

Von einem Fischer entdeckt und der Polizei gemeldet, konnten drei Wracks aus der Elbe in Arneburg geborgen werden.
Von einem Fischer entdeckt und der Polizei gemeldet, konnten drei Wracks aus der Elbe in Arneburg geborgen werden.

Noch steht die Polizei im benachbarten Sachsen-Anhalt vor einem Rätsel, aber die Täter sind gefasst.

svz.de von
10. Januar 2014, 14:36 Uhr

Noch steht die Polizei im benachbarten Sachsen-Anhalt vor einem Rätsel, aber die Täter sind gefasst: Drei junge Männer haben sich am vergangenen Donnerstag auf der Polizeidienststelle in Osterburg gemeldet und zugegeben, drei Autowracks im ehemaligen Hafenbecken des Kernkraftwerkes Arneburg versenkt zu haben.

Zuvor wurden die Wracks am Mittwochnachmittag geborgen. Als der Fischer Gernot Quaschny Dienstagnachmittag seinem Handwerk, dem Zugnetz-Fischereibetrieb, nachgehen wollte entdeckte er die Wracks im ehemaligen Hafen des Kernkraftwerks Arneburg und meldete dies der Polizei. Zur Bergung mussten Taucher aus Tangermünde angefordert werden. Technisch war ein war ein leistungsstarker Kran notwendig.

Die Beamten nahmen die Personalien der drei Männer auf. Sie stammen nach Polizeiangaben alle aus der Region. Zu den Motiven der Tat gaben sie nichts an. Nach bisherigen Angaben sind offensichtlich alle drei Autos seit längerem abgemeldet und auch nicht zur Fahndung ausgeschrieben. Die Männer sollen in den nächsten Tagen verhört werden. Dann haben sie Gelegenheit, sich zu der Tat zu äußern. Man sei zuversichtlich, dann auch nähere Informationen über den Tathergang und das Motiv zu bekommen, teilt die Polizei mit.

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