Perleberg : Diskussion um ein Arnold-Denkmal

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08. Juli 2019, 12:04 Uhr

Von „Ja, warum denn nicht?“ bis „Wer braucht so ein Denkmal“ reichen die Meinungen bei Facebook auf unseren Beitrag „Jetzt sind die Perleberg gefragt“ („Der Prignitzer“, 27. Juni, Seite 11).

Somit wurde erreicht, was die Bürgermeisterin mit der Auftaktveranstaltung im Stadt- und Regionalmuseum erreichen wollte: die Diskussion mit den Bürgern.

Ireen Siewert schreibt zum Beispiel: „Für solch einen Quatsch ist Geld da, für Schulausstattungen usw. nicht.“ Johannes Be erwidert darauf: „Für eine städtische Kultur kann auch mal Geld ausgegeben werden. Gottfried Arnold ist ein wichtiger Teil der Geschichte Perlebergs.“

Viola Olivia ist der Meinung, „dass wir so ein Denkmal nicht unbedingt brauchen. Aber falls es dazu kommen sollte, würde ich einen anderen Standort wählen. Passt in meinen Augen nicht zur Kirche. Vielleicht direkt am Gymnasium?“ Und Hans-Peter Johns wiederum schreibt: „Da gibt es wichtigeres!“

Auch die Bürgermeisterin beteiligt sich im Netz. „ Es gibt doch bisher nur die Idee eines Künstlers und eines Architekten. Ob und wie das Denkmal errichtet wird, möchten wir ja gerade mit den Bürgern diskutieren“, erklärt sie noch einmal das Prozedere.

Das Projekt, das durch Spenden finanziert werden soll, wurde auch am Kulturstammtisch diskutiert. Schwerpunkt dabei: Wie kann man Arnold den Perlebergern nahebringen.

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