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Hilferuf aus Dresden : Dieter sucht seine Angelika

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

1971 lernte der 19-Jährige die Wittenberger Schülerin kennen. Nun möchte er wieder Kontakt herstellen.

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erstellt am 25.Mär.2017 | 08:00 Uhr

Es war 1971, sie hieß Angelika, war 14 Jahre alt und hat den 19-jährigen Dieter so tief beeindruckt, dass er noch heute an sie denkt. Und nicht nur das. Dieter hat bis heute seine Hoffnung nicht aufgegeben, hier in der Stadt nach 46 Jahren seine Angelika wiederzufinden.

Das alles steht in einem Brief, der in dieser Woche die Redaktion erreichte. Ein Hilferuf! Der Absender ist Dieter Hunger aus Dresden. Im Herbst kann er, so Hunger, seinen 65. Geburtstag feiern. „Wenn es das ,Mädchen’ noch gibt, das ich suche, dann müsste es jetzt 59 oder 60 Jahre alt sein“, schreibt er.

Das Mädchen, dem der Dresdner 1971 in Wittenberge begegnete, war Angelika Krüger. „Im Rahmen meiner Ausbildung war ich vier Mal zur Schweißerausbildung an der Zentralen Betriebsakademie für Schweißtechnik in Wittenberge. Und beim letzten Lehrgang im März/April 1971 lief mir ein Mädchen über den Weg.“ Damals sei alles schön gewesen, erinnert sich Dieter Hunger. Angelika sei in die 8. Klasse gegangen. Die Oberschule befand sich gegenüber dem Haus, in dem das Mädchen wohnte. Dieter Hunter schreibt in seinem Brief: „Ich habe auch ihre Familie kennenlernen dürfen und war auch in die Wohnung eingeladen. Wir waren auch in den Freundeskreis des Mädchens aufgenommen und jeder wusste über uns Bescheid.“ Angelika lebte 1971 mit ihrer Mutter, der Oma und einer jüngeren Schwester in der Bürgermeister-Jahn-Straße 2.

Wer sich, wie der „Prignitzer“, dort auf Spurensuche begibt, findet weder diesen noch andere Namen am Türschild. Das Haus stand über Jahre leer und wird derzeit saniert.

Lebt Angelika überhaupt noch in Wittenberge?

Dieter Hunger hatte bereits Kontakt zum Wittenberger Stadtarchiv, war dort mit seinem Anliegen freundlich aufgenommen worden, wie er schreibt. Aber: „Wir dürfen Auskünfte über eine dritte Person, wie von Herrn Hunger gewünscht, nicht erteilen“, sagt Archivarin Susanne Flügge. „Selbst wenn die Dame noch in Wittenberge leben sollte, könne wir darüber nichts sagen.“ Dem Tipp aus dem Archiv, es mit einer Suche über den „Prignitzer“ zu versuchen, folgt Hunger auf diesem Weg.

Gern unterstützt die Redaktion sein Anliegen, mit dem Mädchen von damals in Kontakt zu treten. Unbestätigte Recherchen des „Prignitzers“ lassen nämlich vermuten, dass die gesuchte Angelika tatsächlich noch in Wittenberge lebt.

 

 

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