Bad Wilsnack : Die Wehr unterstützen

In Bad Wilsnack gründet sich ein Förderverein der finanziell und tatkräftig helfen möchte

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01. März 2019, 09:29 Uhr

Bad Wilsnack Die Kameraden der Feuerwehr Bad Wilsnack dürfen sich auf Unterstützung freuen. Derzeit gründet sich ein Förderverein für die Blauröcke. „Das Geld in den Kassen wird immer knapper, deshalb wollen wir die Kameraden unterstützen“, erklärt Matthias Lodwig, Vorsitzender und Mitgründer des neuen Vereins.

Er und sechs weitere Mitglieder haben sich zusammengeschlossen. „Darunter sind nicht nur Freunde der Wehr, sondern auch aktive Kameraden, wie Nicole Spielmann, die als stellvertretende Vorsitzende agiert, oder Thomas Fritze, der Kassenwart des neuen Vereins ist.“ Die Ausrüstung für die Jugendwehr finanziell zu unterstützen sei ein Punkt, in dem Lodwig Möglichkeiten sieht, den Kameraden zu helfen. „Denn die Nachwuchsarbeit ist die Zukunft der Feuerwehr und deshalb extrem wichtig“, meint er.

Der neue Verein sieht seine Rolle aber nicht nur darin, die Blauröcke finanziell zu unterstützen. „Sicherlich können wir auch mal selber mit anpacken, wenn personelle Unterstützung bei der Betreuung von Jugendveranstaltungen oder anderen Festlichkeiten benötigt wird“, erklärt Lodwig. Zum Beispiel anlässlich des 125-jährigen Bestehens, das die Wehr im September feiern wird. Auch für den Förderverein ist das ein Höhepunkt.
Sieben Mitglieder zählt der Verein zum Start. Noch gib es Papierkram zu erledigen. Doch die Gewinnung weiterer Mitglieder rücke schnell in den Fokus. „Wir wollen auf der einen Seite weitere aktive Kameraden dazu holen, werben deshalb auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Aber auch Nicht-Kameraden sind willkommen“, sagt der Vorsitzende.

Im Amtsblatt sollen alle Bürger des Amtes angesprochen werden. „Wir werden uns aber auch gezielt an Wilsnacker Unternehmer und Firmen wenden“, kündigt Lodwig an. Er lebt seit 13 Jahren in Bad Wilsnack und es „hat mich immer gestört, dass es keinen Förderverein mehr gibt, nachdem sich der alte vor einigen Jahren aufgelöst hat“.

Paul Grotenburg

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