Die Speisekarte direkt aufs Handy

<strong>Mit der Brandenburg-App kann</strong> man Touren durch die Prignitz am Smartphone oder Tablett-PC planen, auch von Unterwegs.<foto>Lisa Kleinpeter</foto>
Mit der Brandenburg-App kann man Touren durch die Prignitz am Smartphone oder Tablett-PC planen, auch von Unterwegs.Lisa Kleinpeter

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07. März 2013, 06:55 Uhr

Prignitz | Längst hat die digitale Welt unseren Alltag erobert: Ob Banküberweisung, Shoppen oder Urlaubsplanung - ans Internet führt kein Weg vorbei. Und dazu muss man heute nicht mehr am Rechner sitzen: Mit Smartphone oder Tablett-PC kann man von überall auf Online-Angebote zugreifen. Das ist zum Beispiel für Urlauber spannend.

Touristischer Anbieter stellen sich zunehmend darauf ein. Die Prignitz immer bei sich haben, sich jederzeit über Hotels und nächstgelegene Sehenswürdigkeiten oder die Speisekarte des Lieblingsrestaurants informieren, das alles wird durch Smartphones immer einfacher. In so genannten Apps (Applikations), also kleinen Programmen, können die wichtigsten Informationen zusammengefasst auf das Handy geladen werden.

Mit der "Brandenburg-App" beispielsweise kann man Touren durch Brandenburg und auch gezielt durch die Prignitz planen, gastronomischen Angebote, Radrouten oder Übernachtungsmöglichkeiten recherchieren. Demnächst sollen Wasserkarten das Angebot ergänzen.

Auch der Alte Hof am Elbdeich in Unbesandten bietet seit Anfang des Jahres eine mobile Version ihrer Internetseite, bei der die Nutzer alle wichtigen Informationen gebündelt auf dem Handy abrufen können. "Die Schrift von unserer Internetseite ist auf dem kleinen Display schlecht lesbar. Gäste haben uns darauf angesprochen. Mit der App wird nur das Nötigste und das dafür größer dargestellt", meint Betreiber Dirk Wolters.

Urlauber legen aber auch immer mehr Wert auf persönliche Einschätzungen. Das hat die Tourismusbranche in der Prignitz ebenfalls erkannt und ist auf den Zug aufgesprungen: Facebook, Twitter und Co. sind inzwischen für viele Urlaubsanbieter in der Region eine Selbstverständlichkeit geworden. "Wir können mit Facebook ein bestimmtes Kundenklientel erreichen, das wir mit unseren Printprodukten nicht ansprechen", meint Katharina Zimmermann. Die Angestellte des Tourismusverbandes ist unter anderem für den Online-Auftritt des Verbandes zuständig.

Die offizielle Internetseite verweist auch auf das soziale Netzwerk Facebook. Dort stellt der Tourismusverband neuste Informationen, wie aktuell über die Internationale Tourismusmesse (ITB), online und postet Fotos. Besucher der Seite haben die Möglichkeit, die Einträge zu kommentieren oder selbst Berichte zu verfassen, Bilder hochzuladen oder Artikel zu teilen.

"Die Herangehensweise ist auf Facebook eine ganz andere", meint Zimmermann. "Hier geht es nicht um Preise, vielmehr werden Emotionen transportiert und Urlaubsgefühle rübergebracht." Um mehr Werbung für die Prignitz zu machen, würde sie daher touristischen Unternehmen eine Facebookseite empfehlen.

Die digitale Welt spielt auch auf der ITB in Berlin eine Rolle. Doch gestern gab es auf der Messe zunächst gute Nachrichten aus einem anderen Grund: Der Elberadweg bleibt der absolute Liebling der Radler: Kein Radweg ist belibeter, keiner wird häufiger befahren, berichtet Uwe Neumann, Geschäftsführer Tourismusverband Prignitz, von der Messe.

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