Imbiss im Freibad : Die Sommergäste können kommen

Am 5. Juni schließt Matthias Graf die Sommergaststätte am Freibad das erste Mal für alle kleinen und großen Gäste auf. „Wir sind jetzt wirklich fertig“, sagt der Gastronom.
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Am 5. Juni schließt Matthias Graf die Sommergaststätte am Freibad das erste Mal für alle kleinen und großen Gäste auf. „Wir sind jetzt wirklich fertig“, sagt der Gastronom.

Renovierung abgeschlossen: Ehemalige Maxhütte am Karstädter Freibad öffnet ab Sonntag die Türen für Ausflügler und Badegäste

svz.de von
01. Juni 2016, 21:00 Uhr

Zu einem richtigen Badevergnügen gehört für viele ein Eis oder eine Portion Pommes. Das Karstädter Freibad ist schon seit dem 7. Mai geöffnet, der kleine Hunger zwischendurch musste aber noch warten, denn eine Verpflegungsmöglichkeit gibt es bisher noch nicht. Dies ändert sich bald, denn am kommenden Sonntag will Matthias Graf die frisch renovierte Sommergaststätte am Freibad – früher Maxhütte genannt – für die laufende Badesaison eröffnen. „Wir hatten in der vergangenen Woche schon einen Probe-Öffnungstag. Danach sind noch ein paar Kleinigkeiten in der Elektrik nötig geworden“, sagt Matthias Graf. Seit dem 1. April ist der 29-jährige Chef vom Landgasthof Graf auch Pächter der ehemaligen Maxhütte (wir berichteten). „Die Gemeinde kam ja auf mich zu, weil sie einen zuverlässigen Partner für die Bewirtschaftung gesucht hat“, so Graf.

Die Renovierungsarbeiten sind nach knapp acht Wochen nun abgeschlossen. Mitarbeiter des Betriebshofes der Gemeinde halfen im April beim Entrümpeln der Außenanlagen des zuletzt vom SC Herta Karstädt betreuten Geländes. Die Terrasse wurde entkrautet, Bäume beschnitten. An der Hütte folgten Dachreparaturen und Fassadenarbeiten, an Fußboden und Elektrik musste ebenso Hand angelegt werden. Dazu kamen die neue Küchenausstattung und die sanitären Anlagen.

Die Instandsetzungskosten beziffert Graf auf ungefähr 15 000 Euro. „Einen kleinen Teil hat die Gemeinde als Verpächter mit dazugegeben, einfach weil es eigentlich ein schwieriges Objekt ist und es mühselig sein kann, Gäste anzulocken.“ Daher sei das Hauptziel, nicht nur als Verpflegungseinrichtung für die Badegäste wahrgenommen zu werden, sondern als kleines gastronomisches Ziel zum Beispiel für „Ausflügler, die nachmittags vielleicht nur einen Kaffee trinken wollen“, so der gelernte Koch, der seine Ausbildung im Sport- und Vitalresort Neuer Hennings Hof absolvierte und dann im Schwarzwald, am Bodensee und in der Schweiz tätig war. Neben Kaffee, selbst gebackenem Kuchen, Eis im Becher oder in der Waffel wartet die Palette der Imbiss-Klassiker, wie Currywurst, Pommes, Bockwurst mit Kartoffelsalat usw. auf die Besucher. Zu Eröffnung am Sonntag gibt es Bratwurst direkt vom Grill.

Sonnenschirme und Stühle sind bereits aufgestellt und in zwei Strandkörben kann man entspannt lümmeln. „Die haben wir extra aus Travemünde geholt, das sind gute Ostseestrandkörbe“, so Graf. Es kann losgehen, lediglich der Rasen müsse noch gemäht werden.

Als junger Gastronom hat Matthias Graf neben zwei Standorten auch noch einen Veranstaltungsservice, mit dem er deutschlandweit agiert. Wie steht man das durch? „Es ist sicher ganz schön viel Arbeit“, räumt Graf ein und ergänzt: „Mit zuverlässigem Personal schafft man das.“ Für die Saison konnte Matthias Graf einen zusätzlichen Arbeitsplatz in der neu gestalteten Sommergaststätte schaffen.

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