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Ist die Prignitz Lebenswert? : Die Prignitzer Hitparade

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

So antwortet Unternehmer Roy Hartung auf die Studie des Autobahndreiecks und den rbb-Beitrag.

von
erstellt am 14.Jan.2017 | 05:00 Uhr

Fördermittel, Verwaltung, Infrastruktur in Neuruppin stärken, Kreissitz nach einer Fusion in Neuruppin – nur wenn starke Städte gefördert werden, lassen sich die besten Effekte erzielen und Perleberg sowie Wittenberge seien die schwächeren Standorte. So lautet zusammengefasst das Ergebnis der Studie von Professor Harald Simons.

„Wir werden eine Antwort geben“, kündigt Roy Hartung an. Der Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren denkt an einen Imagefilm über Rückkehrer, über junge Familien, die sich in der Prignitz ansiedeln. „Das ist eine erste Idee, wir werden im Verein darüber diskutieren“, so Hartung.

Der Verein zählt rund 30 Mitglieder. Sie sind keine 40 Jahre alt, sind Unternehmer oder in Führungspositionen – sie sind die nächste Unternehmergeneration in der Prignitz. Roy Hartung leitet die Vormark Kochkultur GmbH in Perleberg. Vergangenes Jahr übernahm er den Gasthof an der B 5 in Quitzow und zum 1. Januar die Polizeikantine. „Beide Vorgänger suchten altersbedingt einen Nachfolger. Ich glaube an die Region und es ging mir auch um die Sicherung der Arbeitsplätze“, begründet er die Investition. Seine Mitarbeiterzahl stieg dadurch von 52 auf 62.

Persönlich stimmt ihn der Beitrag des rbb über die Studie traurig. Nicht nur die Aussage des Professors, dass ein Hausbau in der Prignitz der größte Fehler für eine junge Familie sei, sondern auch der Kameraschwenk in eine Neuruppiner Kirche. Der Moderator kündigte dort ein Konzert an und sagte, dass es davon viele in Neuruppin gebe. „In dem Beitrag wurde suggeriert, dass es in der Prignitz keine Konzerte gibt“, sagt Hartung. Völliger Quatsch sei das. Roy Hartung selbst veranstaltet Konzerte: Roland Kaiser, Nena, Chris Norman und City hat er in die Region geholt. In diesem Jahr folgt die Ostrocklegende Karat, die er bei einem Treffen persönlich einlud. „Und ich bin nicht der einzige Veranstalter.“  

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