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Die Lenzerwische bleibt entspannt: Flut löst keine Sorgen aus, Landwirte bergen Futter

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erstellt am 07.Jun.2013 | 07:55 Uhr

Lenzen | Im Amt Lenzen-Elbtalaue ist keine hektische Betriebsamkeit zu spüren. Ruhig blickt man dem Anstieg des Elbpegels entgegen. Lediglich eine nicht ortsansässige Bäckerei hat Maschinen aus ihrer Lenzener Filiale abholen lassen.

"Wir sind vorbereitet", sagt Amtswehrführer Steffen Bethke. Bereits am Mittwochabend hatten die Kameraden der Wehren aus dem Amtsgebiet und freiwillige Helfer tausende Sandsäcke gefüllt.

Auch bei den hochwasser erprobten Dorfbewohnern in der Lenzerwische geht es unaufgeregt zu. "Die Leute sind, entspannter als 2002, als sogar die Haustüren ausgebaut wurden", sagt Ulrich Prokopp aus Mödlich und bestätigt, dass die bei der Frühjahrsdeichschau festgestellte Schadstelle durch einen Biberbau bei Mödlich behoben worden sei. Gespannt verfolgt Landwirt Joachim Jammer, Geschäftsführer der Lenzener Wische Rinderzucht in Kietz, die Entwicklung. "Wir arbeiten mit Hochdruck an der Futterbergung auf bedrohten Flächen, um die wertvollen Gräser vor dem Qualmwassers in die Silos zu bekommen. Ansonsten läuft der Betrieb normal."

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