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Renovierung in der Jahn-Straße : Die Hüllen sind gefallen

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Im Innern der Bürgermeister-Jahn-Straße 2 und 3 gibt es noch jede Menge zu tun / Die Häuser werden vom Keller bis zum Dach saniert

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erstellt am 27.Okt.2016 | 05:00 Uhr

Die Baugerüste an den Häusern der Bürgermeister-Jahn-Straße 2 und 3 sind demontiert. Die sanierten Fassenden mit ihrer frischen Farbe fallen ins Auge. Abschluss eines weiteren wichtigen Sanierungsprojektes im Jahnschul-Viertel?

Nein, sagt Torsten Diehn als Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft, in deren Besitz sich die beiden Wohnhäuser befinden. Denn anders als gemeinhin üblich war die Instandsetzung der Außenhüllen, die die Häuser wieder zu Hinguckern machen, nicht der krönende Sanierungsabschluss, sondern vorgezogen worden.

Im Inneren steht laut Diehn die Hauptarbeit noch an. Die Trockenbauer seien am Werk. Heizungs- und Sanitäranlagen müssen noch installiert werden. Eines der Treppenhäuser sei quasi noch gar nicht vorhanden. Balkone fehlen.

Das ehrgeizige Ziel der WGW mit ihren Vertragsfirmen: Im Frühsommer 2017 sollen die Mieter einziehen können. Bis dahin werden sich die beiden Wohnhäuser im Innern weitgehend verändert haben. „Wir bauen massiv um“, sagt Diehn und führt als Beispiel dafür an, dass jede Wohnung beispielsweise zwingend ihr eigenes Bad erhalte. In den seit Jahren nicht mehr vermieteten Häusern befanden sich die Toiletten in den Hausfluren.

Insgesamt entstehen zwölf Wohnungen, zwei davon im Dachgeschoss, das die WGW mit ausbaut. Die Quartiere sind zwischen 40 und bis zu 100 Quadratmeter groß. Auf Gerüchte in der Stadt, sämtliche Wohnungen seien bereits vergeben, reagiert der WGW-Geschäftsführer mit einem klaren Nein. „Wir befinden uns noch nicht in der Vermietung.“ In diesem Zusammenhang verweist Diehn darauf, dass es sich um ein Förderprojekt handelt, für die Vergabe der Wohnungen damit entsprechende Belegungsrichtlinien gelten, beispielsweise auch, was das Einkommen der künftigen Mieter angehe.

Die Sanierung und Modernisierung der Wohnhäuser 2 und 3 ist im engen Zusammenhang mit dem Haus Nummer 1 in der Bürgermeister-Jahn-Straße zu sehen – auch, was die Wirkung von Förderprogrammen angeht. Die Nummer 1 – es handelt sich um das sogenannte Mutter-Kind-Haus der Lebenshilfe – ist bereits bezogen. Dort befindet sich beispielsweise die Heizungsanlage für alle drei Wohnhäuser. Auch die dortige Aufzugsanlage ist für alle drei Gebäude vorgesehen.  

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